Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin;

wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Psalm 139,14

Ich glaube;
hilf meinem
Unglauben

Markus 9,24

Es wird gesät verweslich
und wird auferstehen
unverweslich.

1. Korinther 15,42

Wichtige Information zum Anmeldeverfahren für die Gottesdienste!

Update mit wichtigen Infos zum Gottesdienst­besuch - Bitte unbedingt beachten! | 14.05.2020

Stellungnahme zum Disziplinarverfahren gegen Pastor Latzel | 17.05.2020

Erklärung des Vorstands | 29.04.2020

Erklärung Pastor Latzel | 26.04.2020

Liebe Geschwister,

bitte teilen Sie uns bei Anmeldung zum Gottesdienst mit, ob wir Sie auf die Liste der „regelmäßigen Teilnehmer“ setzen sollen.

Damit alle die Möglichkeit haben an einem Gottesdienst teilnehmen zu können, planen wir es so, dass erst diejenigen eine Einladung erhalten, die noch nicht die Möglichkeit hatten einen Gottesdienst zu besuchen.
Jeder angemeldete Teilnehmer wird also turnusmäßig und je nach Platzkapazität eingeladen.
Möchten Sie sich für einen bestimmten Gottesdiensttermin anmelden, so teilen Sie uns dies ebenfalls mit.
Erhalten Sie von uns eine Einladung zum jeweiligen Gottesdienst, per mail telefonisch oder schriftlich, bestätigt dies die Teilnahmemöglichkeit.
Sollten Sie keine Einladung erhalten haben werden wir Sie zu einem der darauffolgenden Gottesdienste einladen.
Wir alle hoffen, dass wir recht bald unseren Gottesdienst in gewohnter Form feiern dürfen. Wir sehnen uns nach der Gemeinschaft unter dem Wort und untereinander. Diese Zeit wird auch wieder kommen.
Bis dahin, müssen wir leider mit den drastischen Einschränkungen leben.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und Behütung!

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird es wohl machen. (Ps 37,5)

Liebe Geschwister in St. Martini,

zunächst hoffen wir, dass es Ihnen und Euch allen gut geht und Sie trotz aller Coronawidrigkeiten getrost in Jesus Christus sind. Bis zum Ende dieser Ausnahmesituation wollen wir Sie mit diesem wöchentlichen Anschreiben über die anstehenden Termine und Ereignisse in der Gemeinde unterrichten.

Folgendes geistliches Angebot wird per live Zuschaltung im Internet und über Telefon in den nächsten Tagen angeboten:

  • Gottesdienst am 17.05. um 10.00 Uhr: Pastor Olaf Latzel

  • Gottesdienst am 21.05. (Christi Himmelfahrt) um 10.00 Uhr Pastor Olaf Latzel

  • Gottesdienst am 24.05. um 10.00 Uhr Pastor Olaf Latzel

  • Bibelstunde Beginn Apostelgeschichte (Pastor Olaf Latzel) am 27. Mai. um 19.30 Uhr

Weiterhin werden die Gottesdienste natürlich über verschiedene Kanäle (Livestream, Facebook, YouTube, Telefon, Radio HCJB, Telefon) übertragen:

Da wegen der immensen Zuschaltung auf den Livestream der Server mehrmals zusammengebrochen ist, werden alle Computerbesitzer gebeten, sich über Facebook https://facebook.com/martinibremen/ oder YouTube https://www.youtube.com/user/olaflatzel/  zuzuschalten.

Diese Zuschaltung ist auch ohne Anmeldung bei Facebook oder YouTube möglich.

Sie haben sicherlich schon gehört, dass wir an Sonntagen wieder Gottesdienste feiern dürfen. Allerdings sind Gottesdienste nur unter strikten Auflagen möglich. Die Öffnung erfolgt auch nur stufenweise. Wir werden uns präzise an die staatlichen Auflagen für das Feiern von Gottesdiensten halten. Wir informieren Sie heute, wie wir in St. Martini ab dem kommenden Sonntag bis auf Weiteres verfahren werden:

  1. Der erste Gottesdienst unter Auflagen findet in St. Martini am kommenden Sonntag, den 17.05., zur gewohnten Zeit um 10 Uhr statt.

  2. Gottesdienstbesucher dürfen nur im Kirchraum Platz nehmen, nicht im Gemeindesaal, auf der Empore oder in Nebenräumen.

  3. Wir sind aufgefordert, auch im Kirchraum die Abstandsregeln einzuhalten. Unter Berücksichtigung dieser Abstandsregeln und der zur Verfügung stehenden Fläche in der Kirche können nur jeweils 40 Personen an einem Gottesdienst teilnehmen. Das ist weniger als 10% unserer Gottesdienstbesucher in normalen Zeiten. Wir sind daher leider gezwungen, einen Mechanismus zur Regulierung und Begrenzung der Besucherzahl einzuführen.

  4. Alle Interessenten, die einen Gottesdienst ab dem kommenden Sonntag besuchen möchten, müssen sich im Gemeindebüro bei Frau Geßler anmelden. Die Anmeldung kann per Mail oder telefonisch erfolgen.

  5. Sie erhalten von uns dann eine Einladung, per Mail oder telefonisch. Nur diejenigen, die zu einem Sonntag eine Einladung erhalten haben, dürfen an diesem Sonntag kommen und am Gottesdienst teilnehmen. Wer keine Einladung vorweisen kann, muss leider abgewiesen werden.

  6. Sie erhalten mit der Einladung eine Zutrittszeit. Bitte finden sie sich zu der angegebenen Zeit an der Kirchentür ein.

  7. Das Betreten der Kirche ist nur nach Anlegen eines Mund-/Nasenschutzes gestattet.

  8. Am Eingang liegt eine Liste aller Eingeladenen aus. Sie sind aufgefordert, durch Unterschrift Ihren Besuch zu bestätigen. Danach werden Sie von einem Ordner zu einem Sitzplatz geführt.

  9. Gesangbücher werden nicht ausgegeben. Es findet kein Gemeindegesang statt. Sie erhalten am Eingang eine Information über den Gottesdienstablauf. Wir bitten Sie, die dort genannten Verhaltensregeln unbedingt einzuhalten.

  10. Es findet bis auf weiteres kein Kindergottesdienst statt. Ebenfalls findet kein Kirchkaffee statt.

  11. Unmittelbar nach Abschluss des Gottesdienstes müssen alle Gottesdienstbesucher die Kirche verlassen. Wir bitten Sie, dabei den Anweisungen des Ordners zu folgen. Liebe Gemeinde, mit dem beschriebenen Verfahren wollen wir erreichen, dass schrittweise lle Interessenten an einem Gottesdienst teilnehmen können.

Wir alle hoffen, dass wir recht bald zu dem üblichen Gottesdienstablauf zurückkehren dürfen. Wir sehnen uns nach der Gemeinschaft unter dem Wort und untereinander. Diese Zeit wird auch wieder kommen. Bis dahin, müssen wir leider mit den drastischen Einschränkungen leben.

  • Sollte jemand von Ihnen und Euch eine seelsorgerliche Begleitung wünschen, so ist diese nach wie vor kein Problem. Bitte wenden Sie sich an 0421 – 324835.

  • Sollte jemand aus der Gemeinde Hilfe beim Einkaufen oder sonstigen Problemen brauchen so, wenden Sie sich bitte ebenfalls an uns:  0421 – 324835.

Wir stehen als St. Martini Gemeinde heute nicht nur wegen Corona in einer besonderen Krise. Helfen kann uns letztlich nur Jesus.  Daher bittet der Vorstand der Gemeinde Sie alle Geschwister um intensive Fürbitte für unsere Gemeinde, unseren Vorstand und unseren Pastor.

Wir erleben schwere Zeiten, aber wir haben einen wundertätigen und allmächtigen Gott in Jesus Christus.

Auf ihn allein wollen wir vertrauen und schreiten mit Ps 37,5 mutig voran:

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird es wohl machen.

Im Namen des Kirchenvorstandes wünschen wir Ihnen und Euch allen eine gesegnete und behütete Zeit. Möge der Herr es schenken, dass wir uns alsbald persönlich wiedersehen dürfen.

Jesus möge Sie segnen und behüten.

Dr. Jürgen Fischer, Verwaltender Bauherr St. Martini

Olaf Latzel, Pastor St. Martini

Bremen, den 14.05.2020


Stellungnahme des Vorstandes der St. Martini Kirchengemeinde zu der Entscheidung des Kirchenausschusses der Bremischen Evangelischen Kirche, ein Disziplinarverfahren gegen Pastor Olaf Latzel einzuleiten

In seiner Sitzung am 14.05.2020 hat der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) auf Vorschlag seiner Präsidentin, Frau Edda Bosse, des Schriftführers, Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, und des Leiters der Kirchenkanzlei, Dr. Johann Daniel Noltenius, beschlossen, ein Disziplinarverfahren gegen den Pastor der St. Martini Gemeinde, Olaf Latzel, einzuleiten. Begründet wird die Einleitung des Disziplinarverfahrens mit Äußerungen von Pastor Latzel zur biblischen Beurteilung über gelebte Homosexualität im Rahmen eines Eheseminars im Oktober 2019.

Der Kirchenvorstand der St. Martini Gemeinde gibt zu diesem Vorgang folgende Stellungnahme ab:

1 Der biblische Befund zur gelebten Homosexualität
– Es geht um Gottes Schöpfungsordnung –

Die Ablehnung gelebter Homosexualität im Alten wie im Neuen Testament wird mit einer Eindeutigkeit vorgetragen, die eigentlich jede Diskussion darüber überflüssig erscheinen lässt. Die Bibeltexte dazu sind bekannt und müssen an dieser Stelle nicht noch einmal wiederholt werden. Hierzu sei auf die Erklärung Pastor Latzels vom 26.04.2020 verwiesen. Homosexualität wird als Gräuel und schwere Sünde vor Gott bezeichnet. Warum ist die Bibel so radikal in der Ablehnung der Homosexualität? Antwort: Es geht um Gottes Schöpfungsordnung. Und wer die Schöpfungsordnung Gottes infrage stellt, der greift den Schöpfer, den dreieinigen Gott, selbst an.

Über tausende von Jahren wurde die biblische Beurteilung der Homosexualität nicht infrage gestellt, weder vom alttestamentlichen Gottesvolk, noch von der neutestamentlichen Gemeinde. Auch in der
Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) herrschte in dieser Frage bis vor wenigen Jahren Konsens. In der Orientierungshilfe „Mit Spannungen leben“, die 1996 von der EKD veröffentlicht wurde, stellt die EKD in großer Klarheit fest, dass die Ehe heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben müsse und dass praktizierte Homosexualität gegen den Willen Gottes sei.

Es sollte auch bekannt sein, dass nach wie vor die überwiegende Mehrheit der christlichen Kirchen aller Konfessionen weltweit an der Schöpfungsordnung Gottes als unverrückbare Glaubensgrundlage festhalten und praktizierte Homosexualität als gegen den Willen Gottes gerichtet ablehnen. Die von der St. Martini Gemeinde vertretene Lehre zur biblischen Sexualethik ist mit Blick auf die weltweite Christenheit keine Minderheitsposition! Lediglich große Teile der saturierten Kirchen Westeuropas – und hier allen voran die EKD – haben sich in einem Prozess geistlicher Auflösung von den noch vor zwanzig Jahren geltenden Glaubensgrundlagen abgewandt.

Wenn nun Pastor Latzel in einem Eheseminar die biblische Beurteilung zur Homosexualität darstellt und mit seinen Worten die relevanten Bibeltexte wiedergibt, dann hat dies nichts mit Herabwürdigung von homosexuell empfindenden Menschen oder gar Hetze gegen sie zu tun, wie vom Kirchenausschuss in seiner Begründung behauptet wird. Pastor Latzel hat lediglich die relevanten biblischen Aussagen zur Homosexualität des Alten und des Neuen Testamentes vorgetragen. Dies sollte einem Pastor einer christlichen Kirche wohl noch gestattet sein. Im Übrigen hat Pastor Latzel in seiner Erklärung vom 26.04. dargelegt, dass homosexuell empfindende Glaubensgeschwister selbstverständlich Teil unserer Gemeinschaft in St. Martini sind und sich für Schärfe und Missverständlichkeit seiner Ausführungen entschuldigt.

2 Der Sünder zwischen Verdammnis und Errettung
– Gegen die Verkündigung der billigen Gnade –

Der Kirchenausschuss wirft Pastor Latzel vor, Menschen herabgesetzt, beleidigt und in ihrer Würde verletzt zu haben. Bezug genommen wir dabei auf Aussagen des Pastors, dass Gott Sünde verdammt und der unerlöste Sünder nach Gottes Urteil den ewigen Tod erleiden wird.

Die Bibel lehrt uns aber genau dies: Der Mensch, zum Ebenbild Gottes geschaffen, hat sich gegen seinen Schöpfer erhoben, hat gegen Gott rebelliert, denn er wollte sein wie Gott. Die Bibel nennt dies den Sündenfall. Der Mensch hat dadurch seinen Anfang, seinen Ursprung in Gott verloren. Er lebt nun im Hass und in Feindschaft gegen diesen Ursprung, gegen Gott. Eine Versöhnung und Erlösung kann der Mensch selbst nicht bewirken. Er bleibt unter dem Gericht Gottes und damit verloren für Zeit und Ewigkeit. Die Predigt von der Verdammnis des unerlösten Sünders ist keine Verächtlichmachung von Menschen, sondern biblischer Realismus.

Dem strafenden und den sündigen Menschen vernichtenden Gesetz Gottes aber steht das Evangelium, die „Gute Nachricht“, von der Erlösung des Sünders gegenüber. Gott selbst ist in Jesus Christus in diese Welt gekommen, um stellvertretend für uns Menschen die Strafe Gottes, den Tod, zu erleiden aus Liebe zu uns Menschen. So sehr hat Christus uns geliebt, dass er gehorsam war und für uns am Kreuz in den Tod gegangen ist. Aber Christus ist auferstanden und hat damit Tod, Teufel und Hölle überwunden. Er, Christus, errettet vom ewigen Tod und schenkt ewiges Leben mit dem Vater in der Herrlichkeit, wenn wir unsere Sünden bekennen und an ihn glauben. So lehrt es die Heilige Schrift und so haben es die Reformatoren selbst erfahren und neu ans Licht gebracht.

Die biblische Lehre von der Verdammnis des unerlösten Sünders und seiner Errettung allein durch Gnade wird in weiten Teilen der evangelischen Kirche abgelehnt. Man möchte den modernen Menschen ja nicht verschrecken oder gar den Eindruck erwecken, man stelle ihn infrage. Die Menschen könnten sich herabgesetzt und beleidigt fühlen, so die Sorge wohl auch des Kirchenausschusses. Zum Ersatz spendet man „billige Gnade“, wie es Dietrich Bonhoeffer in seinem Buch „Nachfolge“ schon vor über 75 Jahren klar erkannte. Er schreibt: „Billige Gnade ist Predigt der Vergebung ohne Buße, ist Taufe ohne Gemeindezucht, ist Abendmahl ohne Bekenntnis der Sünde, ist Absolution ohne persönliche Beichte. Billige Gnade ist Gnade ohne Nachfolge, Gnade ohne Kreuz, Gnade ohne den lebendigen Mensch gewordenen Jesus Christus…“ Und seine Abrechnung mit der Gesetzesverlorenheit der volkskirchlichen Praxis schließt er mit der Erkenntnis: „Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche.“

Was wir heute in der evangelischen Kirche brauchen, und zwar mehr denn je, ist die Predigt vom richtenden Gesetz Gottes, der totalen Verlorenheit des Sünders und von der gnädigen Errettung des Sünders allein durch Christus und allein aus Gnade. Wir in St. Martini jedenfalls halten fest an der Verkündigung von Gesetz und Evangelium, auch wenn wir dafür durch die eigene Kirche geschmäht werden.

3 Kirchliche Einheit und Gemeinschaft der Gemeinden?
– Nicht Einheit, sondern Wahrheit –

Der Kirchenausschuss wirft dem Pastor vor, er hätte mit seinen Aussagen „… der Gemeinschaft der Gemeinden und allen kirchlichen Einrichtungen geschadet.“ Der Kirchenausschuss suggeriert mit dieser Aussage, es gäbe in der BEK eine Verpflichtung zur Einheit unter den Gemeinden und mit den kirchlichen Einrichtungen. Die Verfassungswirklichkeit und die über Jahrhunderte gelebte kirchliche Praxis in der BEK stehen aber in komplettem Widerspruch zu dieser Auffassung.

Zu Erinnerung sei noch einmal festgehalten: Die Bremische Evangelische Kirche ist nach Ihrer Verfassung lediglich ein Zusammenschluss selbstständiger Gemeinden unterschiedlichen Bekenntnisses. Die Selbstständigkeit und Selbstverwaltung der Gemeinden ist umfassend und erstreckt sich grundsätzlich auf das ganze innere und äußere kirchliche Leben der Gemeinde. Die Glaubens-, Gewissens- und Lehrfreiheit der Gemeinden ist unbeschränkt, also der Aufsicht der kirchlichen Verwaltungsorgane in keiner Weise unterstellt! Die BEK ist niemals eine organisatorische Gemeinschaft zur unmittelbaren Erfüllung kirchlicher Aufgaben und Pflege kirchlichen Lebens. Die Selbstständigkeit der Gemeinden ist in Bremen das Primäre.

Aus der Kirchenverfassung kann keine besondere Verantwortung eines Pastors für die Einheit der Kirche hergeleitet werden. Die Schaffung von kirchlicher Einheit ist weder Ziel noch Auftrag der Kirchenverfassung. Der Kirchenausschuss erhebt hier Anklage gegen unseren Pastor, der es an jeglicher Grundlage mangelt.

Der Kirchenausschuss wird in seiner Auffassung sodann auch durch die gelebte Praxis in den Gemeinden widerlegt. Die BEK lebt in der Vielfalt ihrer Gemeinden mit unterschiedlicher theologischer Profilierung. Da gibt es Gemeinden innerhalb der BEK, die bereits vor Jahrzehnten das Glaubensbekenntnis aus dem Gottesdienst verbannt haben und auf ihr „undogmatisches Christentum“ stolz sind. Andere veranstalten Theatervorführungen im Kirchenraum mit einem halben Dutzend nackter Frauen, die um und auf dem Altar herumtanzen, wo Intimszenen gezeigt werden und dies alles begleitet wird durch den Gesang eines Kinder(!)-Chores. Und dann gibt es eben auch solche Gemeinden, für die nach wie vor die Bibel die einzig gültige Autorität für Lehre, Leben und Verkündigung ist.

Auch mit Blick auf die gesamtkirchlichen Einrichtungen fällt es schwer, eine kirchliche Einheit zu erkennen. Es gibt in der BEK Einrichtungen, die sich nicht scheuen, die Genderideologie zum Maßstab ihres Handelns zu erheben. Da wird dann öffentlich gefordert, das in den Köpfen noch fest verankerte Bild, „… dass es Mann und Frau gibt und nichts dazwischen…“, auszulöschen. Kirchliche Gemeinschaft unter dem Diktat einer gottlosen Genderideologie ist für St. Martini undenkbar.

Kirchliche Einheit ist kein Wert an sich, es geht um Wahrheit, biblische Wahrheit. Wie kann der Kirchenausschuss bei dieser Verschiedenartigkeit der Gemeinden nun plötzlich eine Pflicht zur Gemeinschaft und damit zur kirchlichen Einheit untereinander und mit den kirchlichen Einrichtungen einfordern und eine Verletzung derselbigen durch unseren Pastor ausmachen?

4 Votum des Vorstands zum eingeleiteten Disziplinarverfahren
– Es geht um Bibel und Bekenntnis –

Der Kirchenausschuss begründet die Einleitung des Disziplinarverfahrens gegen Pastor Latzel mit Anschuldigungen, Pastor Latzel hätte mit seinen Aussagen auf dem Eheseminar im Oktober 2019 „Menschen herabgesetzt, beleidigt und in ihrer Würde verletzt…“. Mit seinen Aussagen schade er der Gemeinschaft der einzelnen Gemeinden und allen gesamtkirchlichen Einrichtungen. Eine Grenze sei jetzt überschritten worden.

Die hier vom Kirchenausschuss ins Feld geführten Vorwürfe gegen Pastor Latzel sind die üblichen und immer wieder verwendeten Stereotypen, um bibeltreue Standpunkte zu diskreditieren. In unserem Fall müssen sie erneut herhalten für den Versuch, die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Pastor Latzel zu rechtfertigen.

Weite Teile der verfassten Kirche in Deutschland haben sich vom Anspruch der Bibel als geoffenbartes Wort Gottes und damit als einzig gültige Autorität weit entfernt. Pastoren und Gemeinden, die sich in Leben, Lehre und Verkündigung an die Heilige Schrift als dem unfehlbaren Gotteswort gebunden fühlen, dürfen nicht mehr vorkommen, werden deshalb ausgegrenzt, verleumdet und angegriffen. Das haben wir über Jahre erfahren, wobei die Gewalt gegen Pastor Latzel und die St. Martini Gemeinde in den letzten Monaten eskaliert ist. Bei der massiven Störung des Gottesdienstes am 8. März gaben sich die Störer offen als Anhänger der Schwulen- und Lesbenszene zu erkennen. Diesen Vorfall, wie auch alle anderen Angriffe gegen uns, haben wir umgehend dem Kirchenausschuss zur Kenntnis gebracht. Der Kirchenausschuss hat es nicht für nötig gehalten, öffentlich gegen die Gewaltakte Stellung zu beziehen. In all diesen Jahren und trotz genauer Kenntnis der Angriffe gegen den Pastor und St. Martini haben wir als Vorstand vergeblich auf ein Zeichen der Solidarität des Kirchenausschusses gewartet. Sowohl öffentlich als auch in Richtung der Gemeinde hat der Kirchenausschuss eisern geschwiegen.

Das vom Kirchenausschuss jetzt eröffnete Disziplinarverfahren gegen Pastor Latzel folgt dieser Linie. Angriffe aus der Schwulen- und Lesbenszene gegen uns lässt man unkommentiert. Pastor Latzel aber, der eine theologisch unliebsame Position vertritt, soll eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.

Der Kirchenausschuss ist nach der Verfassung der BEK nicht berechtigt, sich zu Fragen des Glaubens und der Lehre zu äußern. Die Einleitung des Disziplinarverfahrens gegen Pastor Latzel ist daher auch ein unverhohlener Angriff auf die in der Kirchenverfassung der BEK den Gemeinden garantierte unbeschränkte Glaubens-, Gewissens- und Lehrfreiheit. Mit der Einleitung des Disziplinarverfahrens verletzt der Kirchenausschuss in diesem Fall seine Amtsbefugnisse und steht außerhalb der Kirchenverfassung. Der Vorstand der St. Martini Kirchengemeinde bestreitet die Rechtmäßigkeit des Beschlusses des Kirchenausschusses, ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Der Vorstand der St. Martini Kirchengemeinde wird daher Sanktionen gegen Pastor Latzel, die im Zuge dieses Disziplinarverfahrens möglicherweise ausgesprochen werden, nicht akzeptieren.

Liebe Martini Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

wir sind überwältigt von den vielen unterstützenden Zuschriften, die wir von Glaubensgeschwistern aus Deutschland und aus vielen europäischen Nachbarländern in den letzten Wochen erhalten haben. Tausende Menschen haben sich hinter Olaf Latzel und hinter St. Martini gestellt. Tausende Menschen falten für uns die Hände. Für diese unfassbar gewaltig große Unterstützung danken wir Euch von ganzem Herzen. Betet weiter für uns.

Betet aber auch für die vielen anderen Pastoren, Vorstände und Gemeinden in Deutschland, die sich gegen den Zeitgeist stellen und nur Christus verkündigen und folgen wollen und dafür von ihren Kirchenleitungen angegriffen werden. Der Widerstand gegen bibeltreue Christen in unserem Land und in den anderen Landeskirchen wächst, der Gegenwind wird schärfer.

Beten Sie aber auch für die Kirchenleitungen, dass Gott, der Herr, ihnen Erkenntnis und
Umkehr schenken möge. Gerade von ihnen wird der allmächtige Gott einmal Rechenschaft verlangen darüber, wie sie ihr Amt als Verkündiger und Bewahrer seines heiligen Wortes geführt haben.

Und beten Sie für Erweckung in unserem Land. Wir sind ein heidnisches Land geworden, ein Volk, das weithin ohne Gott lebt. Beten Sie, dass Gott, der Herr, Missionare und Evangelisten in unser Land schickt, die uns das Evangelium, die „Gute Nachricht“, von Jesus Christus, unserem Herrn und Heiland, neu zurufen, damit Menschen zum Glauben kommen, Heilung und Errettung erfahren.

Liebe Schwestern und Brüder, auf dem Schild draußen vor unserer Kirche steht geschrieben: Christus ist auferstanden. Ja, Christus ist wahrhaftig auferstanden. Er regiert, er sitzt im Regiment. Es sieht auf seine Gemeinde, und wir haben seine Zusage, dass er bei uns ist alle Tage, bis an der Welt Ende.

Im Gehorsam gegenüber diesem wunderbaren Herrn und Heiland, der alles für unsere Errettung getan hat und für unsere Sünden ans Kreuz gegangen ist, werden wir als Kirchengemeinde den auf Bibel und Bekenntnis gegründeten Weg in Lehre und Leben mit unserem Pastor Olaf Latzel fortsetzen.

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
(Hebr. 13,8)

Für den Vorstand der St. Martini Gemeinde

Dr. Jürgen Fischer
verwaltender Bauherr

Bremen, den 17. Mai 2020

Mp3-Download: https://st-martini.net/audio/2020/2020_0517fi_Stellungnahme.mp3

PDF-Download: https://st-martini.net/audio/2020/2020_0517fi_Stellungnahme.pdf

Stellungnahme des Vorstandes der St. Martini Kirchengemeinde zu den Gewaltakten gegen Pastor Olaf Latzel und die St. Martini Gemeinde sowie zu dem Vorwurf der Hetze gegen Pastor Latzel

Aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen und Monate sieht sich der Kirchenvorstand der St. Martini Gemeinde in der Pflicht, mit einer Stellungnahme den Angriffen, Gewaltakten, Aggressionen und Verleumdungen, die sich gegen den Pastor der St. Martini Gemeinde, Olaf Latzel, und gegen die Gemeinde selbst richteten, entgegenzutreten.

Seit einigen Jahren bereits ist die St. Martini Gemeinde und insbesondere ihr Pastor, Olaf Latzel, Ziel von Straftaten unterschiedlicher Art. Dazu gehören auch Störungen von Gottesdiensten. Bei einer gottesdienstlichen Veranstaltung in St. Martini haben rund 50 schwule und lesbische Paare ein „Kiss-In“ veranstaltet. Erst die alarmierte Polizei beendete den Hausfriedensbruch. Vor der Kirche zettelten die militanten Störer dann noch eine Schlägerei mit der Polizei an.

Immer wieder wurden die Schaukästen vor unserer Kirche und auch die Eingangstür beschmiert. Unzählige Male kam es zu Vandalismus. Insbesondere das Eingangsschild zum Parkplatz, das das Bekenntnis der St. Martini Gemeinde wiedergibt („Christus ist auferstanden“), fiel der Zerstörungswut der Straftäter zum Opfer und musste mehrfach ersetzt werden. Die Sandsteinplatten vor dem Eingangsbereich der Kirche wurde wiederholt mit feministischen und gotteslästerlichen Parolen wie „God is gay“ beschmiert. Die Beseitigung dieser Schmierereien hat die Gemeinde bereits tausende Euro gekostet.

In den letzten Wochen haben Intensität und Aggressivität der Angriffe zugenommen. Das Auto unseres Pastors wurde mehrfach zerkratzt, massives Stalking unseres Pastors durch Fake-Bestellungen von Waren und vermehrte Schmierereien am Kirchengebäude sind nur einige Vorkommnisse. Bisheriger Höhepunkt war die Aktion von 40-50 Störern am Sonntag, den 8. März, vor Beginn des Gottesdienstes. Die Aggressoren, die sich als Anhänger der Schwulen- und Lesbenszene zu erkennen gaben, stellten den Eingangsbereich zur Kirche zu. Der mehrmaligen Aufforderung eines anwesenden Bauherrn der Martini Gemeinde, das Grundstück der Gemeinde zu verlassen, wurde nicht Folge geleistet. Vielmehr wurden die eintreffenden Gottesdienstbesucher vor der Kirche auf provozierende Weise angesprochen und mit blasphemischen Aussagen überschüttet. Dabei stellten sich jeweils 1-2 Störer den Gottesdienstbesuchern entgegen und behinderten diese auf dem Weg in die Kirche. Dabei wurden lautstark feministische und gotteslästerliche Parolen gerufen. Vereinzelt kam es zu direkten Beleidigungen in Richtung der Gottesdienstbesucher, z. B. durch das Zeigen des Mittelfingers. Den eintreffenden Gläubigen wurden Kirchenaustrittsformulare vorgehalten. Die schockierten Besucher wurden zur Unterschrift genötigt.

Ein anderer Teil der Störer bewarf die Gottesdienstbesucher und den Eingangsbereich der Kirche mit farbigen Papierschlangen und Kondomen. Dabei wurden Kondome aus der Verpackung genommen, aufgeblasen und in Richtung des Eingangsbereiches geworfen. Der Boden war am Ende der Aktion mit Papier und ausgepackten Kondomen übersät. An die Schaukästen vor der Kirche und unter die Scheibenwischer der parkenden Autos wurden Kondome und Analplugs befestigt.

Die Störaktion mit der Blockade des Zugangs zur Martini Kirche löste besonders bei den älteren Gottesdienstbesuchern erhebliche Angstgefühle aus und war für die eintreffenden Kinder verstörend. Vielen fiel es schwer, sich dann auf den Gottesdienstablauf zu konzentrieren.

Durch die Störaktionen und insbesondere durch das Rufen gotteslästerlicher Parolen wurden die Gottesdienstbesucher in ihren religiösen Empfindungen verletzt. Die gottesdienstliche Veranstaltung wurde absichtlich und in grober Weise gestört. Dies sind eindeutig Straftaten nach § 167 StGB (Störung der Religionsausübung). Daher hat die Martini Gemeinde auch diese Störaktion zur Anzeige gebracht.

Anfang April hat dann die Tagespresse in Bremen (Bild und Weser Kurier) über die Attacken gegen unseren Pastor und gegen die St. Martini Gemeinde berichtet. In der Folge gab es weitere Farbanschläge gegen das Kirchengebäude, die Schaukästen und den Schriftzug „Christus ist auferstanden“. Darüber hinaus gingen zwei Morddrohungen im Gemeindebüro ein. Wiederum haben wir als Gemeindeleitung hier Anzeigen erstattet.

Nur wenig später, am 23.04., berichtete Radio Bremen in buten un binnen dann vom Eingang einer Anzeige gegen unseren Pastor wegen angeblicher „Volksverhetzung“. Bezug genommen wird auf eine Aussage unseres Pastors auf einem Eheseminar, das im Oktober 2019 mit 30 Ehepaaren unserer Gemeinde stattfand. Die Darstellung von buten un binnen, „Pastor bezeichnet Homosexuelle als Verbrecher“ ist nachweislich falsch. Eine solche Aussage hat Pastor Latzel nie getroffen. Zwischenzeitlich hat der Pastor selbst hierzu eine Erklärung abgegeben und seine Aussagen klargestellt.

Bemerkenswert an diesem Vorgang ist die Tatsache, dass man sich auf eine Veranstaltung aus Oktober 2019 bezieht. Seitdem sind sechs Monate vergangen. In dieser Zeit hat niemand Anstoß an diesem Eheseminar genommen. Aber gerade jetzt, wo der Pastor selbst und die St. Martini Gemeinde sich besonders aggressiven Attacken bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt sehen und diese Vorgänge auch endlich in die Öffentlichkeit gelangten, wird ein solcher Vorwurf gegen den Pastor konstruiert und medienwirksam verbreitet. Damit ist für jeden ersichtlich, dass diese Kampagne, die durch einige Medien in bekannter Weise medial hochgefahren wurde, lediglich der Ablenkung von den wirklich ausgeübten Straftaten gegen den Pastor und gegen St. Martini dienen soll. Man sucht nach Bestätigung für die eigenen, gegen den Pastor geführten verbalen Ausfälle wie „Hassprediger“ und dergleichen. Solche Aktionen sind leicht zu durchschauen und abgrundtief verabscheuungswürdig.

Der Vorstand der St. Martini Gemeinde stellt folgendes klar:

In St. Martini wird kein menschenverachtendes Gedankengut verbreitet. Die Predigt und Lehre unseres Pastors hat die biblische Wahrheit des ganzen Evangeliums zum Inhalt.

St. Martini bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort. Diesem Gotteswort sind wir gehorsam in allen Fragen des Glaubens und des Lebens. Was Gott, der Allmächtige, Sünde nennt, dürfen wir Menschen nicht segnen.

Der Pastor der St. Martini Gemeinde ist nach der Gemeindeordnung in Leben, Lehre und Verkündigung an die unfehlbare Heilige Schrift und an das Bekenntnis der Gemeinde gebunden. Auch der amtierende Pastor Olaf Latzel hat bei seiner Amtseinführung vor über zehn Jahren vor Gott und der Gemeinde feierlich gelobt, Gottes heiliges Wort unverfälscht zu verkündigen. Der Vorstand der St. Martini Gemeinde ist Pastor Latzel dankbar für seine klaren und bibelzentrierten Predigten, für sein Festhalten an den unverrückbaren Wahrheiten der Heiligen Schrift, trotz der vielen nun schon über Jahre anhaltenden Angriffe gegen seine Person.

Der Vorstand der St. Martini Gemeinde steht ohne Einschränkung hinter der Erklärung des Pastors, die dieser bereits am 26.04.2020 nach dem Gottesdienst zu den gegen ihn gerichteten Anschuldigungen vorgetragen hat.

Im Gehorsam gegenüber dem dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist, und ungeachtet der anhaltenden Angriffe aus weiten Teilen der verfassten Kirche, der Politik und der Presse, werden wir als Kirchengemeinde den auf Bibel und Bekenntnis gegründeten Weg in Lehre und Leben fortsetzen.

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
(Hebr. 13,8)

Für den Vorstand der St. Martini Gemeinde

Dr. Jürgen Fischer
verwaltender Bauherr
Bremen, den 29.April 2020

Liebe Gemeinde,

wie sie vermutlich aus den Medien entnommen haben, hat es in den letzten Wochen zahlreiche Übergriffe, Straftaten bis hin zu Morddrohungen gegen unsere Gemeinde und auch gegen meine Person gegeben. Diese fanden in einer bisher nicht gekannten Häufung und Aggressivität statt. Nun ist in dieser Woche der Vorwurf der Hetze gegen mich erhoben worden. Dieser Vorwurf steht im Zusammenhang mit einem Eheseminar, das ich im Oktober 2019 mit etwa 30 Ehepaaren aus unserer Gemeinde gehalten habe. Dazu möchte ich folgendes klarstellen: in meinem Vortrag, den ich während dieses Eheseminars gehalten habe, sprach ich an einer Stelle von Verbrechern. Dieses bezog sich nicht auf homosexuell lebendende Menschen, sondern auf militante Aggressoren, die uns als Gemeinde in den letzten Jahren immer wieder angegriffen und gotteslästerlich diffamiert haben. Ich nenne als Beispiel etwa die gottesdienstlichen Störungen anlässlich einer Predigt von Ulrich Parzany in unserer Kirche mit einem sogenannten „Kiss in“ von etwa 50 gleichgeschlechtlichen Paaren und anschließenden Prügeleien mit Polizisten. Oder das wiederholte Beschmieren unserer Kirche mit Slogans wie „god is gay“. Diese Gruppe von Straftätern sind von mir mit dem Begriff „Verbrecher“ gemeint gewesen. Dieser Bezug war den anwesenden Zuhörern bekannt und wurde von mir in dem Vortrag, den ich in freier Rede gehalten habe, nicht noch einmal explizit erläutert. Wenn dadurch jedoch für einige Außenstehende der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich generell alle Homosexuellen für Verbrecher hielte, so will ich mich dafür entschuldigen und klarstellen, dass dieses selbstverständlich nicht meine Meinung ist.

Da unsere Gemeinde und ich als Pastor schon häufiger als homophob diffamiert wurden, möchte ich die Gelegenheit nutzen um unsere biblische Position zur Homosexualität nochmals darzustellen. Alle Menschen, ausnahmslos alle, sind nach der Lehre der Bibel Sünder (Röm 3,23-24). Die Bibel benennt klar Dinge die Sünde sind so z.B. Geldgier, Ehebruch, Neid, Lieblosigkeit, Jähzorn, Rache, Geiz, Trunkenheit oder Unzucht. Diese und zahlreiche andere Dinge werden von mir als Sünde benannt, weil die Bibel diese so deklariert. Auch die Homosexualität wird in der Bibel eindeutig als Sünde gekennzeichnet (3. Mo 18,22, 3.Mo 20,13; Röm 1,26-27).

Wir haben in unserer Gemeinde St. Martini homosexuell empfindende Glaubensgeschwister, die selbstverständlich Teil unserer Gemeinschaft sind. Homosexuelle sind in St. Martini, wie jeder andere Mensch, willkommen. Allerdings wird in unserer Gemeinde klar zwischen dem eindeutigen „Ja“ zum Sünder und dem ebenso eindeutigen „Nein“ zur Sünde unterschieden. Wir haben ein „Ja“ zum Geldgierigen, zum Ehebrecher, zum Neider, zum Lieblosen, zum Homosexuellen, zum Jähzornigen, zum Rächer, zum Geizigen, zum Trinker und zum Unzüchtigen. Wir haben aber auch das biblisch gebotene „Nein“ zu Geldgier, zu Ehebruch, zu Neid, zu Lieblosigkeit, zu Homosexualität, zu Jähzorn, zu Rache, zu Geiz, zu Trunkenheit oder zu Unzucht. Dieses eindeutige Zeugnis der Bibel kann und werden wir als Gemeinde St. Martini und auch ich als Pastor nicht anders verkündigen und lehren, auch wenn man dadurch in weiten Teilen der verfassten Kirche, der Politik und der Presse zunehmend Ausgrenzung und Diffamierung erfährt.

Ich befehle den Weg unserer Gemeinde und den meinigen dem Herrn Jesus Christus an. Er möge uns führen, schützen und segnen. Ihm allein gebührt Ehre.

Mp3-Download: https://st-martini.net/audio/2020/2020_0426la_Erklaerung.mp3

Letzte Predigt

Grundlegendes über das Wirken des Heiligen Geistes

Olaf Latzel, 31. Mai 2020

Das Wirken des Heiligen Geistes
1. … geschieht im inwendigen Menschen
2. … ist ein Gnadenwerk
3. … wird vom Geist der Welt nicht erkannt
4. … schafft...→ Mehr

Kommende Predigt

Pastor Olaf Latzel

Olaf Latzel, 7. Juni 2020

→ Mehr

129 - Wunderbar gemacht!

Gott, unser Schöpfer, hat alles wunderbar gemacht - auch dich und mich! Daran wollen wir uns erinnern im aktuellen Gemeindebrief Nr. 129, der Psalm 139,14 als Leitthema hat. Außerdem mit dabei: Gedanken zur Corona-Krise, ein Zeitzeugnis von Marie Wilts und die Fortsetzung unseres Bibelschatzes.

Letzte Bibelstunde

1. Der Beginn der Gemeinde

Olaf Latzel, 27. Mai 2020

Kommende Bibelstunde

3. Der Apostel Petrus

Olaf Latzel, 10. Juni 2020

Baustelle Leben 2019

Die Werkstatt | Nur Arbeit war sein Leben!

10.11.19 – Lutz Scheufler

Die Bauabnahme | Muss ich mich verantworten?

09.11.19 – Lutz Scheufler

Das Baumaterial | Niemand ist perfekt!

08.11.19 – Lutz Scheufler

Reformationstag 2019

Von der Wahrheit

31.10.19 – Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen

Psalm 37,5

Der Pastor

Olaf Latzel, seit Dezember 2007 Pastor der St. Martini Gemeinde

Nach seiner Studien- und Vikarzeit in Marburg und anschließender neun-jähriger Tätigkeit als Pfarrer im Siegerland ist Olaf Latzel Pastor der St. Martini Gemeinde. Besonders liegt ihm die klare bibeltreue Wortverkündigung und der missionarische Gemeindeaufbau am Herzen.

Kontakt

Evangelische St. Martini Gemeinde
Martinikirchhof 3
28195 Bremen 0421-32 48 35 gemeindebuero@st-martini.net




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