Konfirmationen

  1. Dabei ist in einem seelsorgerlichen Gespräch die Versagung der Konfirmation so auszusprechen, daß sie nicht schroff als endgültiges Nein, sondern nur als eine vorübergehende Zurückstellung verstanden wird. Wir beginnen nach den Herbstferien Dienstags mit der neuen Vorkonfirmandengruppe. Wer zu diesem Zeitpunkt mindestens 11 Jahre alt ist, der kann sich im Gemeindebüro zum Konfirmandenunterricht anmelden. Kontakt aufnehmen
  2. Mit der Kindertaufe übernehmen Eltern, Paten und darüber hinaus die gesamte Gemeinde die Verantwortung für die christliche Erziehung der Kinder und Jugendlichen. Das setzt voraus, daß die Erwachsenen selbst in einer lebendigen Beziehung zum christlichen Glauben und zur Gemeinde stehen.
  3. Christliche Erziehung beginnt im Elternhaus. Die Eltern beten für und mit ihren Kindern. Sie lesen mit ihnen in der Bibel (Kinderbibel) und nehmen mit ihnen an Gemeindeveranstaltungen teil. Es ist auf jeden Fall hilfreich, wenn ein Kind deutlich spürt: meinen Eltern bzw. meinem Vater oder meiner Mutter sind Glauben und Gemeinde wichtig.
  4. Die Gemeinde lädt die Kinder am Sonntag zum Gottesdienst ein und an den Wochentagen zu altersgemäßen gemeindlichen Kinder- bzw. Jugendkreisen. In diesen Veranstaltungen soll der biblisch gebotene Zusammenhang von Wort und Tat, von Hören und Tun, von Glauben und Leben gefördert werden.
  5. Besonders wichtig ist der Konfirmandenunterricht, weil er sozusagen nachgeholter Taufunterricht ist. Dieser Unterricht wird in zwei aufeinanderfolgenden Gruppen erteilt: als Vorkonfirmanden- und als Hauptkonfirmanden-Unterricht. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die Unterweisung im Wort Gottes und die Hinführung zum Verständnis von Taufe und Abendmahl. Auch Kinder, die noch nicht getauft sind, können am Konfirmandenunterricht teilnehmen und werden dann vor der Konfirmation getauft.
  6. Erwachsene und Jugendliche, die keinen Konfirmandenunterricht erhalten haben, können diesen nachholen. Auch dieser Unterricht findet seinen Abschluß mit der Konfirmation im Gottesdienst der Gemeinde.
  7. Der Konfirmation geht ein Gespräch voraus, das der Unterrichtende – eventuell in Gegenwart von Kirchenvorstehern und Gemeindegliedern – mit den Kindern führt. Dieses Gespräch soll zeigen, daß die Kinder in den Hauptstücken des christlichen Glaubens wohlunterrichtet sind. Außerdem soll der Konfirmator in seelsorgerlichen Einzelgesprächen die Kinder auf die Konfirmation zurüsten.
  8. Die Konfirmation wird in der Regel am Sonntag nach Ostern in einem festlichen Gottesdienst gefeiert. Die Gemeinde ruft durch ihren Pastor die Konfirmanden auf, das bei ihrer Taufe stellvertretend für sie gesprochene Ja zu Christus im Glauben aufzunehmen. Sie erbittet für sie unter Handauflegung durch den Konfirmator die Gabe des Heiligen Geistes und spricht ihnen den Segen Gottes zu. Sie ermahnt sie, sich treu zu Gottes Wort und Sakrament zu halten und am Leben der Gemeinde teilzunehmen. Damit verbunden ist die Zulassung zum Heiligen Abendmahl und zum christlichen Patenamt.
  9. Die Konfirmation muß solchen Kindern versagt werden,
    • die dem Gottesdienst oder dem Unterricht über längere Zeit ohne begründete Entschuldigung der Eltern fernbleiben;
    • die es im Gottesdienst oder im Unterricht wiederholt an der nötigen Ernsthaftigkeit fehlen lassen;
    • die an Veranstaltungen teilnehmen, die zur biblischen Verkündigung im Widerspruch stehen

Dabei ist in einem seelsorgerlichen Gespräch die Versagung der Konfirmation so auszusprechen, daß sie nicht schroff als endgültiges Nein, sondern nur als eine vorübergehende Zurückstellung verstanden wird. Wir beginnen nach den Herbstferien Dienstags mit der neuen Vorkonfirmandengruppe. Wer zu diesem Zeitpunkt mindestens 11 Jahre alt ist, der kann sich im Gemeindebüro zum Konfirmandenunterricht anmelden.

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