Jahr: 2022

Olaf Latzel | Altjahresabend mit Abendmahl

31.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Eckhard Piegsa

25.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Olaf Latzel | Heiligabend

24.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Olaf Latzel | Heiligabend und Krippenspiel

24.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Olaf Latzel

18.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Olaf Latzel

11.12.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

Von den Schafen der Herde Christi

04.12.22 – Paul Koch

Predigttext

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. (Joh 10, 27)



Stichpunkte

  1. Die Schafe sind Eigentum
  2. Die Schafe sind gekennzeichnet
  3. Die Schafe sind bekannt

Lieder

26, 1-3 Freue dich, Welt
32 (EG 1), 1-3, 5 Macht hoch die Tür
367 (EG 407), 1-3 Stern, auf den ich schaue

Hausaufgaben

Montag: Jesaja 63, 15 - 64, 3

Dienstag: Johannes 10, 7 - 18

Mittwoch: Psâlm 100, 1 - 5

Donnerstag: Hebräer 13, 20 - 21

Freitag: Psalm 79, 1 - 13

Samstag: Jakobus 5, 7 - 11

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Vom Ausspucken Jesu

27.11.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! (Offb 3, 14-22)



Stichpunkte

  1. Die Anklage Jesu
    Lauheit, Sattheit, Blindheit
  2. Die Therapie Jesu
    Gold, Weiße Kleider, Augensalbe
  3. Die Zusage Jesu    
    Anklopfen, Gemeinschaft, Mit-auf-dem-Thron-Sitzen

Lieder

32 (EG 1), 1-5 Macht hoch die Tür
42 (EG 11), 1-3 & 9-10 Wie soll ich dich empfangen
272 (EG 331), 1-3 & 11 Großer Gott wir loben dich

Hausaufgaben

Montag: Psalm 24, 1-10

Dienstag: Matthäus 21, 1-11

Mittwoch: Jeremia 23, 1-15

Donnerstag: Römer 13, 1-14

Freitag: Sacharja 9, 1-17

Samstag: Offenbarung 3, 7-13

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Vom Heilshandeln Jesu angesichts des Todes

20.11.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge. Als Jesus aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und als sie der Herr sah, jammerte sie ihn und Jesus sprach zu ihr: Weine nicht. Und er trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter. (Lk 7, 11-15)



Stichpunkte

  1. Das Kommen Jesu
    Als Jesus aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus. (Lk 7,12)
  2. Das Sehen Jesu
    Als sie der Herr sah. (Lk 7,13)
  3. Das Jammern Jesu
    Als sie der Herr sah, jammerte sie ihn. (Lk 7,13)
  4. Das Reden Jesu
    Jesus sprach zu ihr. (Lk 7,13)
  5. Das Anrühren Jesu
    Und er trat hinzu und berührte den Sarg. (Lk 7,14)
  6. Das Auferstehen Jesu
    Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! (Lk 7,14)
  7. Das Wiedergeben Jesu
    Und Jesus gab ihn seiner Mutter. (Lk 7,15)

Lieder

528 (EG 624), 1-3 Weiß ich den Weg auch nicht
482 (EG 376), 1-3 So nimm denn meine Hände
367 (EG 407), 1-3 Stern auf den ich schaue

Hausaufgaben

Montag: Psalm 90, 1-14

Dienstag: Johannes 5, 24-29

Mittwoch: 5. Mose 34, 1-8

Donnerstag: 1. Korinther 15, 35-44

Freitag: Daniel 12, 1-12

Samstag: Offenbarung 22, 6-21

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Vom Buße tun

16.11.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Jesus spricht: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! (Mt 4, 17)



Stichpunkte

  1. Was ist Buße?
  2. Warum soll man Buße tun?
  3. Wie tut man Buße?
  4. Was passiert, wenn man Buße tut?

Lieder

324 (EG 353), 1-4 Jesus nimmt die Sünder an
214 (EG 161), 1-3 Liebster Jesu, wir sind hier
187 Christi, du Lamm Gottes
735, 1-3 Segne und behüte

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Von der Teilhabe an Gottes Reich

13.11.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher! Und er wollte lange Zeit nicht. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und neh-me auch auf keinen Menschen Rücksicht; weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden? (Lukas 18, 1-8)



Stichpunkte

  1. Die Witwe
  2. Der Widersacher
  3. Der Richter

Lieder

288, 1-2, 5-6 (EG 350) Christi Blut und Gerechtigkeit (Melodie I)
547, 1-2, 5-6 (EG 263) Sonne der Gerechtigkeit
463 (EG 378) Es mag sein, dass alles fällt
475 Keiner wird zuschanden

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Was einen guten Nachfolger Jesu ausmacht

06.11.22 – Olaf Latzel

Predigttext

So muss nun einer von diesen Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, als der Herr Jesus unter uns ein und aus gegangen ist – von der Taufe des Johannes an bis zu dem Tag, an dem er von uns genommen wurde –, mit uns Zeuge seiner Auferstehung werden. Und sie stellten zwei auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias, und beteten und sprachen: Herr, der du aller Herzen kennst, zeige an, welchen du erwählt hast von diesen beiden, damit er diesen Dienst und das Apostelamt empfange, das Judas verlassen hat, um an den Ort zu gehen, wohin er gehört. Und sie warfen das Los über sie und das Los fiel auf Matthias; und er wurde zugeordnet zu den elf Aposteln. (Apg 1, 21-26)



Stichpunkte

  1. Er muß gerecht sein
  2. Er muß treu sein
  3. Er muß den Sonntag heiligen
  4. Er muß bereit sein die zweite Geige zu spielen

Lieder

427, 1-4 Jesus, Dir nach, weil du rufst
376, 1-4 Bei Dir Jesu will ich bleiben
429, 1-3 Laß mir das Ziel vor Augen stehen

Hausaufgaben

Montag: Lukas 16, 1-13

Dienstag: Psalm 146, 1-10

Mittwoch: 1. Korinther 4, 1-13

Donnerstag: Josua 6, 1-27

Freitag: Offenbarung 2, 1-11

Samstag: Josua 24, 1-28

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Hohelied 8, 6-7

30.10.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unbezwinglich wie das Totenreich; ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des HERRN. Gewaltige Wasser können die Liebe nicht löschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. Wollte einer sein ganzes Gut hingeben für die Liebe, man würde ihn nur verachten. (Hohelied 8, 6-7)



Stichpunkte

  1. Liebe ist leidenschaftlich
  2. Liebe sucht Zugehörigkeit
  3. Liebe ist widerstandsfähig
  4. Liebe ist unbezahlbar

Lieder

219 (EG 454) Auf und macht die Herzen weit
616 (EG 408) Meinem Gott gehört die Welt
452 (EG 295) Wohl denen, die da wandeln
362, 1-4 (EG 401) Liebe, die du mich zum Bilde
274 (EG 641), 1-2 & 6 Ich bete an die Macht der Liebe

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Die goldene Regel der Nachfolge

23.10.22 – Paul Koch

Predigttext

Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso! Denn dies ist das Gesetz und die Propheten. (Mt 7, 12)



Stichpunkte

  1. Die goldene Regel – ein Lebensstil
  2. Die goldene Regel – eine Erfüllung des Wortes Gottes
  3. Die goldene Regel – eine göttliche Regel

Lieder

159, 1-3 Auf dein Wort will ich trauen
446 (EG 414), 1-4 Laß mich, o Herr, in allen Dingen
427, 1-4 Jesus, dir nach, weil du rufst

Hausaufgaben

Montag: Matthäus 5, 1-20

Dienstag: Matthäus 5, 21-48

Mittwoch: Matthäus 6, 1-18

Donnerstag: Matthäus 6, 19-34

Freitag: Matthäus 7, 1-12

Samstag: Matthäus 7, 13-29

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Schlangen, nichts als Schlangen

16.10.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, dass wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und uns ekelt vor dieser mageren Speise. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben. Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den Herrn und wider dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk. Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben. (4. Mose 21, 4-9)



Stichpunkte

  1. Undank ist der Welt Lohn
  2. Gott schenkt ein heilsames Erschrecken
  3. Blickwechsel!

Lieder

367 (EG 407) Stern, auf den ich schaue
191 (EG 546) Eines wünsch ich mir vor allem andern
525 (EG 394) Nun aufwärts froh den Blick gewandt
603 (EG 425) Gib uns Frieden jeden Tag!

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Vorbildlicher Glaube

09.10.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Josua aber, der Sohn Nuns, sandte von Schittim zwei Männer heimlich als Kundschafter aus und sagte ihnen: Geht hin, seht das Land an, auch Jericho. Die gingen hin und kamen in das Haus einer Hure, die hieß Rahab, und kehrten dort ein. Da wurde dem König von Jericho angesagt: Siehe, es sind in dieser Nacht Männer von Israel hereingekommen, um das Land zu erkunden. Da sandte der König von Jericho zu Rahab und ließ ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erkunden. Aber die Frau verbarg die beiden Männer und sprach: Ja, es sind Männer zu mir hereingekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren. Und als man die Stadttore zuschließen wollte, als es finster wurde, gingen sie hinaus, und ich weiß nicht, wo sie hingegangen sind. Jagt ihnen eilends nach, dann werdet ihr sie ergreifen. Sie aber hatte sie auf das Dach steigen lassen und unter den Flachsstängeln versteckt, die sie auf dem Dach ausgebreitet hatte. Die aber jagten den Männern nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten, und man schloss das Tor zu, als die draußen waren, die ihnen nachjagten. Und ehe die Männer sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen hinauf auf das Dach und sprach zu ihnen: Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch feige geworden. Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet hat vor euch her, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr an ihnen den Bann vollstreckt habt. Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. So schwört mir nun bei dem Herrn, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen, dass ihr leben lasst meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet. Die Männer sprachen zu ihr: Tun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der Herr das Land gibt, so wollen wir selbst des Todes sein, sofern du unsere Sache nicht verrätst. Da ließ Rahab sie an einem Seil durchs Fenster hernieder; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer. Und sie sprach zu ihnen: Geht auf das Gebirge, dass euch nicht begegnen, die euch nachjagen, und verbergt euch dort drei Tage, bis sie zurückkommen, die euch nachjagen; danach geht eure Straße. Die Männer aber sprachen zu ihr: Wir wollen den Eid so einlösen, den du uns hast schwören lassen: Wenn wir ins Land kommen, so sollst du dies rote Seil in das Fenster knüpfen, durch das du uns herniedergelassen hast, und zu dir ins Haus versammeln deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus. Und wer zur Tür deines Hauses herausgeht, dessen Blut komme über ihn, aber wir seien unschuldig; doch das Blut aller, die in deinem Hause sind, soll über uns kommen, wenn Hand an sie gelegt wird. Und wenn du etwas von dieser unserer Sache verrätst, so sind wir des Eides los, den du uns hast schwören lassen. Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt!, und ließ sie gehen. Und sie gingen weg. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster. (Jos 2, 1-21)



Stichpunkte

  1. Vorbildich im Hören auf Gottes Wort
    Wir haben gehört, wie der Herr das Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet hat vor euch her, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr an ihnen den Bann vollstreckt habt. Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. (Jos 2, 9-11)
  2. Vorbildlich im Einsatz für Gott
    Da sandte der König von Jericho zu Rahab und ließ ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erkunden. Aber die Frau verbarg die beiden Männer. (Jos 2, 3-4)
  3. Vorbildlich im Setzen der Lebensmaßstäbe
    Aber die Frau verbarg die beiden Männer und sprach: Ja, es sind Männer zu mir hereingekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren. Und als man die Stadttore zuschließen wollte, als es finster wurde, gingen sie hinaus, und ich weiß nicht, wo sie hingegangen sind. Jagt ihnen eilends nach, dann werdet ihr sie ergreifen. Sie aber hatte sie auf das Dach steigen lassen und unter den Flachsstängeln versteckt, die sie auf dem Dach ausgebreitet hatte. Die aber jagten den Männern nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten. (Jos 2, 4-7)
  4. Vorbildlich im Rettungseinsatzes für Andere
    So schwört mir nun bei dem Herrn, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen, dass ihr leben lasst meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet. (Jos 2, 12-13)
  5. Vorbild im Vertrauen auf Jesus
    Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt!, und ließ sie gehen. Und sie gingen weg. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster. (Jos 2, 21)

Lieder

133 (EG 137), 1-5 Geist des Glaubens
159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen
429, 1-3 Laß mir das Ziel vor Augen stehen

Hausaufgaben

Montag: 1. Mose 16, 1-16

Dienstag: Lukas 1, 39-56

Mittwoch: Richter 4, 1-24

Donnerstag: Matthäus 15, 21-28

Freitag: 1. Samuel 2, 1-10

Samstag: Offenbarung 12, 1-17

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Vom Denken zum Danken – Ein Erntedankgedenken

02.10.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Da ist das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt’s ohne Zahl, große und kleine Tiere. Dort ziehen Schiffe dahin; da sind große Fische, die du gemacht hast, damit zu spielen. Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt. Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. (Ps 104, 24-29)



Stichpunkte

  1. Die weisen Ordnungen
    Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet. (Ps 104, 24-29)
  2. Das Auftun der Hände 
    Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt. (Ps 104, 27-28)
  3. Das verborgene Angesicht
    Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. (Ps 104, 29)

Lieder

676 (EG 508), 1-4 Wir pflügen und wir streuen
258 (EG 608), 1-4 Vergiß nicht zu danken dem ewigen Herrn
246 (EG 321), 1-3 Nun danket alle Gott

Hausaufgaben

Montag: Psalm 148, 1-13

Dienstag: Lukas 1, 57-79

Mittwoch: Psalm 149, 1-9

Donnerstag: Lukas 12, 13-31

Freitag: Psalm 150, 1-6

Samstag: Lukas 17, 11-19

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Galater 5, 25 – 6, 10

25.09.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns dem Geist folgen! Lasst uns nicht eitlem Ruhm nachjagen, einander nicht reizen, einander nicht beneiden! Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so sollt ihr, die ihr vom Geist bestimmt seid, den Betreffenden im Geist der Sanftmut zurechtbringen - doch gib acht, dass nicht auch du in Versuchung gerätst! Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Denn wer sich einbildet, etwas zu sein, obwohl er nichts ist, betrügt sich selbst. Jeder prüfe sein eigenes Werk. Dann wird er sich nur im Blick auf sich selbst rühmen können, nicht aber im Vergleich mit anderen. Denn jeder wird seine eigene Bürde tragen. Wer aber im Wort unterrichtet wird, lasse den, der ihn unterrichtet, an allen Gütern teilhaben. Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb lasst uns, solange wir Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber den Glaubensgenossen! (Galater 5, 25 – 6, 10)



Stichpunkte

  1. Der Blick auf Gott
  2. Der Blick auf uns selbst
  3. Der Blick auf den Nächsten

Lieder

610, 1-3 Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte
495, 1-3 (EG 369) Wer nur den lieben Gott lässt walten
576 Ein jeder trage die Last des andern
557 Seid fröhlich in der Hoffnung

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Ein Grenzwort

18.09.22 – Olaf Latzel

Predigttext

O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! (Jer 22, 29)



Stichpunkte

  1. Die Grenzüberschreitung
  2. Die Grenzziehung
  3. Die Grenzüberwindung

Lieder

159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen
179, 1-4 Vater, ich will dich preisen
162, 1-3 Daß dein Wort in meinem Herzen

Hausaufgaben

Montag: Psalm 119. 1-64

Dienstag: Lukas 8, 4-15

Mittwoch: Psâlm 119, 65-128

Donnerstag: Römer 10, 14-21

Freitag: Psalm 119, 129-176

Samstag: Hebräer 4, 1-16

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Ahas Glaubensversagen – ein Negativbeispiel

11.09.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Ahas tat nicht, was dem Herrn wohlgefiel. (2. Chr 28, 1)



Stichpunkte

  1. Der Götzendienst
  2. Der Ahaismus
  3. Die Kinderopferung
  4. Die Gottesdienstzerstörung
  5. Die Wortes Gottes Ignoranz

Lieder

427, 1-4 Jesus, Dir nach, weil du rufst
162, 1-3 Daß dein Wort in meinem Herzen
429, 1-3 Laß mir das Ziel vor Augen stehen

Hausaufgaben

Montag: 2. Könige 16, 1-18

Dienstag: Lukas 12, 13-21

Mittwoch: 2. Chronik 28, 1-27

Donnerstag: Apostelgeschichte 13, 4-12

Freitag: Jesaja 7, 1-9

Samstag: 2. Timotheus 2, 14-26

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Des merken würdig

04.09.22 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog an die Furt des Jabbok, nahm sie und führte sie über das Wasser, sodass hinüberkam, was er hatte, und blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst. Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte. (1. Mose 32, 23 - 32)



Stichpunkte

  1. Ein merkwürdiger Ort
  2. Ein merkwürdiger Kampf
  3. Ein merkwürdiger Wunsch
  4. Ein merkwürdiges Gespräch
  5. Ein merkwürdiger Sonnenaufgang

Lieder

178 (EG 166), 1 – 6 Tut mir auf die schöne Pforte
484, 1 – 9 Von dir, o Vater, nimm mein Herz
250, 1 – 6 O lasst uns mit Jauchzen erheben

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Vier Perspektiven auf den schmalen/breiten Weg

28.08.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Tretet ein durch das enge Tor.

Denn das Tor ist weit und der Weg ist breit, der in die Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden! (Mt 7, 13-14)



Stichpunkte

  1. Die Perspektive der Aufklärung
  2. Die Perspektive der Warnung
  3. Die Perspektive der Einladung
  4. Die Perspektive der Entscheidung

Lieder

311, 1-3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
312 (EG 346), 1-5 Such, wer da will
522 (EG 391), 1-4 Jesu, geh voran

Hausaufgaben

Montag: Psalm 1, 1-6

Dienstag: Lukas 13, 22-30

Mittwoch: Josua 24, 1-18

Donnerstag: Johannes 8, 30-45

Freitag: Jesaja 7, 1-9

Samstag: Römer 8, 1-17

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Das Perlenevangelium – kurz und knackig

21.08.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine sehr kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13, 45-46)



Stichpunkte

  1. Das Himmelreich
  2. Das Suchen
  3. Das Loslassen

Lieder

228 (EG 302), 1-4, 8 Du meine Seele singe
279 (EG 327), 1-4 Wunderbarer König
246 (EG 321), 1-3 Nun danket alle Gott

Hausaufgaben

Montag: Psalm 34, 1-11

Dienstag: Matthäus 13, 1-23

Mittwoch: 1. Mose 3, 1-19

Donnerstag: Matthäus 13, 24-43

Freitag: Amos 5, 4-15

Samstag: Matthäus 13, 44-58

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Ein hakender Psalmvers

14.08.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Wach auf! Warum schläfst du, Herr? Erwache! Verwirf nicht für immer! (Ps 44, 24)



Stichpunkte

  1. Die Unverschämtheit des Verses
  2. Die Schrecklichkeit des Verses
  3. Die Schönheit des Verses
  4. Die Reziprozität des Verses

Lieder

547 (EG 262), 1-7 Sonne der Gerechtigkeit
183 (EG 200), 1, 4-6 Ich bin getauft auf deinen Namen
470 (EG 625), 1-4 Herr, weil mich festhält

Hausaufgaben

Montag: Psalm 4, 1-9

Dienstag: Markus 4, 35-41

Mittwoch: 1. Könige 18, 21-40

Donnerstag: Epheser 5, 1-16

Freitag: Prediger 5, 9-19

Samstag: 1. Thessalonicher 5, 1-12

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Wacht auf!

07.08.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Denn ihr ward früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts, die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. Denn alles wird offenbar, wenn´s vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. (Epheser 5, 8 – 14)



Stichpunkte

  1. Unser Status
  2. Unser Dilemma
  3. Unsere Chance

Lieder

613 (EG 503), 1, 8, 13, 14 Geh aus, mein Herz, und suche Freud
610, 1-4 Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte
640 (EG 450), 1-4 Morgenglanz der Ewigkeit
482 (EG 376) So nimm denn meine Hände
731, 1-4 Gott, dein guter Segen

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Eure Probleme möchte ich haben

31.07.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam. (Apostelgeschichte 6, 1-7)



Stichpunkte

  1. Die Gemeinde Jesu wächst an ihren Probleme
  2. Die Gemeinde Jesu wächst an Wort und Tat
  3. Die Gemeinde Jesu braucht klare Verhältnisse

Lieder

558 (EG 241), 1-4 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
535 (EG 593) Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ
183 (EG 200) 1, 4-6 Ich bin getauft auf deinen Namen
422 (EG 642) Welch ein Freund ist unser Jesus
735 Segne und behüte uns durch deine Güte

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Gedanken zur Taufe

24.07.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein; wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er für Gott. Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus! (Römer 6, 1-11, Schlachter)



Stichpunkte

  1. Das uneingeschränkte Ja Gottes
  2. Das uneingeschränkte Nein Gottes
  3. Die uneingeschränkte Erneuerung

Lieder

Feiert Jesus 2: 133 Wo ich auch stehe, du warst schon da
252 Singt dem Herrn und lobt seinen Namen
324 (EG 355), 1, 2, 4 Jesus nimmt die Sünder an
183 (EG 200), 1, 3, 5 Ich bin getauft auf deinen Namen
534 (EG 631), 1, 5, 8 Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn

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Eine siebenfache Einladung zum Glauben

17.07.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Da war eine Frau, die hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut dafür aufgewandt; und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war noch schlimmer mit ihr geworden. Als die von Jesus hörte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühren könnte, so würde ich gesund. Und sogleich versiegte die Quelle ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage geheilt war. Und Jesus spürte sogleich an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, und wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider berührt? Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und fragst: Wer hat mich berührt? Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage! (Mk 5, 26-34)



Stichpunkte

  1. Das Problem ohne Jesus
  2. Das Hören von Jesus
  3. Die Hoffnung auf Jesus
  4. Die Ehrfurcht vor Jesus
  5. Die Wahrheit gegenüber Jesus
  6. Das Tochtersein bei Jesus
  7. Die Befreiung durch Jesus

Lieder

470 (EG 625), 1-4 Herr, weil mich festhält
475, 1-4 Keiner wird zuschanden
506 (EG 623), 1-3 Harre meine Seele

Hausaufgaben

Montag: Psalm 73, 1-28

Dienstag: Johannes 15, 1-8

Mittwoch: 1. Könige 9, 1-9

Donnerstag: 1. Petrus 3, 1-17

Freitag: Jesaja 25, 1-12

Samstag: Hebräer 13, 1-19

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Spekulation über den Sprung ins Wasser

10.07.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er sich sein Obergewand um – er hatte nämlich nur ein Unterkleid angehabt – und sprang in den See; die anderen Jünger aber kamen mit dem Boote hinter ihm her – sie waren nämlich nicht weit vom Lande, sondern nur in einer Entfernung von etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiund-fünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht. Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch die Fische. Das ist nun das dritte Mal, dass Jesus den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war. (Joh 21, 1-14)



Stichpunkte

  1. Spekulation über den Sprung
  2. Spekulation über das Obergewand
  3. Spekulation über die 153
  4. Spekulation über den Fels
  5. Spekulation über die Offenbarung

Lieder

547 (EG 262), 1-7 Sonne der Gerechtigkeit
159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh

Hausaufgaben

Montag: Johannes 1, 35-51

Dienstag: Lukas 5, 1-10

Mittwoch: Matthäus 14, 22-33

Donnerstag: Matthäus 16, 13-23

Freitag: Markus 9, 2-13

Samstag: Johannes 21, 15-25

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Eine biblische Multifunktionsgeschichte

03.07.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen. Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde. (Apg 16, 16-18)



Stichpunkte

  1. Tool: Der Weg
  2. Tool: Die Wahrheit
  3. Tool: Die Grenzziehung
  4. Tool: Die Befreiung
  5. Tool: Der Jesusname

Lieder

323, 1-5 Jesus Christus kennt dich
326 (EG 639), 1-3 Kommt, atmet auf, ihr sollt leben
312 (EG 346), 1-3 Such, wer da will, ein ander Ziel

Hausaufgaben

Montag: Lukas 15, 1-10

Dienstag: Apostelgeschichteg 9, 1-18

Mittwoch: Lukas 15, 11-32

Donnerstag: Apostelgeschichte 17, 1-15

Freitag: Lukas 19, 1-10

Samstag: Apostelgeschichte 28, 11-31

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Von wunderbarer Versorgung

26.06.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben. Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat. (Jes 55, 1-5)



Stichpunkte

  1. Im Materiellen
  2. In der Beziehung
  3. In der Mission

Lieder

247 (EG 288), 1-7 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt
231 (EG 272), 1-4 Ich lobe meinen Gott
246 (EG 321), 1-3 Nun danket alle Gott

Hausaufgaben

Montag: Psalm 36, 1-13

Dienstag: Lukas 14, 15-24

Mittwoch: Jesaja 55, 6-13

Donnerstag: 1. Korinther 14, 1-26

Freitag: Jona 3, 1-10

Samstag: Epheser 2, 11-22

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Die wunderbare Berührung Jesu

19.06.22 – Paul Koch

Predigttext

Und sie kommen nach Bethsaida; und sie bringen ihm einen Blinden und bitten ihn, dass er ihn anrühre. Und er fasste den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorf hinaus; und er tat Speichel in seine Augen, legte ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sehe. Und aufblickend sprach er: Ich erblicke die Menschen, denn ich sehe sie wie umhergehende Bäume. Dann legte er wieder die Hände auf seine Augen, und er sah deutlich, und er war wiederhergestellt und sah alles klar. Und er schickte ihn in sein Haus und sprach: Geh nicht in das Dorf. (Mk 8, 22-26)



Stichpunkte

  1. Jesus zärtliches Mitgefühl
  2. Jesus heilende Kraft
  3. Jesus souveränes Timing
  4. Jesus unbekannte Helfer

Lieder

470 (EG 625), 1-4 Herr, weil mich festhält
402 (EG 617), 1-2, 5-7 Stark ist meines Jesu Hand
414 (EG 565), 1-5 Herr, wir bitten: Komm und segne uns

Hausaufgaben

Montag: 1. Könige 17, 17-24

Dienstag: 2. Könige 4, 8-37

Mittwoch: 2. Könige 5, 1-14

Donnerstag: 2. Könige 13, 21

Freitag: 2. Könige 20, 1-11

Samstag: Jesaja 38, 1-8

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Über die geistliche Wiedergeburt

12.06.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Jesus Christus spricht: Amen! Amen! Ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von Neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Joh 3, 3)



Stichpunkte

  1. Von der Notwendigkeit der geistlichen Wiedergeburt
  2. Von dem Geschehen der geistlichen Wiedergeburt
  3. Von den Kennzeichen der geistlichen Wiedergeburt

Lieder

610, 1-5 Du großer Gott
427, 1-4 Jesus, dir nach, weil du rufst
133 (EG 137), 1-2, 9 Geist des Glaubens

Hausaufgaben

Montag: Johannes 3, 1-17

Dienstag: Psalm 113, 1-9

Mittwoch: Lukas 16, 19-31

Donnerstag: Jesaja 6, 1-13

Freitag: 1. Petrus 1, 3-25

Samstag: Maleachi 3, 13-24

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Bemerkenswerte Details

05.06.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Da wurden die Gemeinden im Glauben gefestigt und nahmen täglich zu an Zahl. Sie zogen aber durch Phrygien und das Land Galatien, da ihnen vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asien. Als sie aber bis nach Mysien gekommen waren, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; doch der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu. Da zogen sie durch Mysien und kamen hinab nach Troas. Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis. (Apg 16, 5-11)



Stichpunkte

  1. Die Hinderung
  2. Der Hilferuf
  3. Die Klarheit
  4. Die Geradlinigkeit
  5. Die Neue Stadt

Lieder

139 (EG 131), 1-6 Oh heiliger Geist, oh heiliger Gott
133 (EG 137), 1-3, 6-7 Geist des Glaubens
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh den Blick

Hausaufgaben

Montag: Johannes 14, 15-26

Dienstag: Psalm 118, 1-25

Mittwoch: Apostelgeschichte 2, 1-21

Donnerstag: 1. Mose 11, 1-9

Freitag: Epheser 4, 1-16

Samstag: Hesekiel 37, 1-14

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Römer 8, 26-32

29.05.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht, denen, die gemäß seinem Ratschluss berufen sind; denn diejenigen, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei. Die er aber vorausbestimmt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? (Römer 8, 26-32)



Stichpunkte

  1. Gottes Ziel für unser Leben
  2. Unsere Hilflosigkeit
  3. Gottes Handeln
  4. Unsere Antwort

Lieder

635 (EG 445), 1-3, 5 Gott des Himmels und der Erde
Feiert Jesus 1, 107 Du hast Erbarmen und zertrittst all meine Schuld
359 (EG 351), 1-3, 7, 13 Ist Gott für mich, so trete
406 Zünde an dein Feuer, Herr, im Herzen mir
9 Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf

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Himmelfahrt

26.05.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. (Apg 1, 8-11)



Stichpunkte

  1. Mit Himmelfahrt leben
  2. In der Spannung leben
  3. Als Zeugen leben

Lieder

12, 1-4, 11 (EG 123) Jesus Christus herrscht als König
127 (EG 119) Gen Himmel aufgefahren ist
130 Siegesfürst und Ehrenkönig
221 (EG 333) Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn

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Bitte!

22.05.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Haltet an am Gebet und wacht in ihm mit Danksagung; und betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue, zu sagen das Geheimnis Christi, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, damit ich es offenbar mache, wie ich es sagen muss. (Kolosser 4, 2-4)



Stichpunkte

  1. Wer klug ist, betet
  2. Wer mitarbeitet, braucht Beter
  3. Wer betet, arbeitet mit

Lieder

423 (EG 618) Gott hört dein Gebet
422 (EG 642) Welch ein Freund ist unser Jesus
418 Ja, ich glaub, Gott hört Gebet
409 Danke, Herr Jesus

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Brennen für Jesus

15.05.22 – Paul Koch

Predigttext

Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, dass er das Brot nahm und segnete; und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen. Ihre Augen aber wurden aufgetan und sie erkannten ihn; und er wurde ihnen unsichtbar. Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete? Und sie standen zu derselben Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt, welche sagten: Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen. Und sie erzählten, was auf dem Weg geschehen war und wie er von ihnen erkannt worden war an dem Brechen des Brotes. (Lk 24, 30-35)



Stichpunkte

  1. Warum wir keine brennenden Herzen haben
  2. Wie wir brennende Herzen bekommen
  3. Wozu wir brennende Herzen brauchen

Lieder

429, 1-3 Lass mir das Ziel vor Augen bleiben
434, 1-2 Herr, halte mich nah bei dir jeden Tag
9, 1-3 Herr, das Licht deiner Liebe

Hausaufgaben

Montag: 1. Mose 6, 13-22

Dienstag: 1. Mose 12, 1-8

Mittwoch: 1. Mose 22, 1-19

Donnerstag: Josua 6, 1-21

Freitag: Josua 6, 22-27

Samstag: 1. Samuel 17, 31-47

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Das neue Leben bewirkt eine neue Ausrichtung

08.05.22 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist? (1. Johannesbrief 5, 1 – 5)



Stichpunkte

  1. Voraussetzung ==> die neue Geburt
  2. Erkennung ==> Gottes Gebote halten
  3. Auswirkung ==> Überwindung der Welt

Lieder

314, 1-4 Darf ich wiederkommen mit der gleichen Schuld?
274 (EG 641), 1-3, 6 Ich bete an die Macht der Liebe
Hast du den rechten Kurs für dein Leben
532, 1-4 Beleb dein Werk, o HErr

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Drei Fragen der Nachfolge

01.05.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als irgendein anderer hier? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer! Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe! Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe! Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst. Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach! Petrus drehte sich um und sah, dass der Jünger, den Jesus besonders liebte, ihnen folgte. Als Petrus ihn sah, fragte er Jesus: Herr, was wird aus ihm? Jesus spricht zu ihm: Was geht es dich an? Folge du mir nach! (Johannes 21, 15-22)



Stichpunkte

  1. Die Frage nach dem Herzen
  2. Die Frage nach der Zukunft
  3. Die Frage nach den Anderen

Lieder

219 (EG 454) Auf und macht die Herzen weit
379 Der Herr, mein Hirte, führet mich
324 (EG 353), 1-4 Jesus nimmt die Sünder an
325 Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin
Feiert Jesus 4, 114 In Christus ist mein ganzer Halt

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Über das Buch des Lebens

24.04.22 – Olaf Latzel

Predigttext



Stichpunkte

  1. Die Bedeutung des Buches des Lebens
  2. Die Freude über den Eintrag in das Buch des Lebens
  3. Der Verlust des Eintrages im Buch des Lebens
  4. Die Freude Gottes über das Buch des Lebens

Lieder

311, 1-3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
323, 1-5 Jesus Christus kennt dich
312 (EG 346), 1-5 Such, wer da will, ein ander Ziel

Hausaufgaben

Montag: Psalm 40, 1-18

Dienstag: Lukas 10, 1-24

Mittwoch: 2. Mose 32, 15-35

Donnerstag: Philipper 4, 1-13

Freitag: Daniel 12, 1-13

Samstag: Offenbarung 20, 7-15

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Eine Befragung des Wochenspruches

17.04.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offb 1, 17-18)



Stichpunkte

  1. Wer spricht?
    – Der der Erste und der Letzte ist
    – Der tot war und lebendig ist
    – Der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist
  2. Wer wird angesprochen?
    – Die vor Gott in Ehrfurcht erstarren
    – Die für Gott verfolgt werden
    – Die mit Gott schon lange aushalten
  3. Was wird gesagt?
    – Fürchte dich nicht
    – Ich bin für dich da
    – Der Tod ist vergangen

Lieder

121, 1-6 Oh herrlicher Tag, Oh fröhliche Zeit
110 (EG 116), 1-5 Er ist erstanden, Halleluja
117 (EG 115), 1-3 & 6 Jesus lebt, mit ihm auch ich

Hausaufgaben

Montag: Markus 16, 1-20

Dienstag: Psalm 118, 1-25

Mittwoch: Johannes 21, 1-14

Donnerstag: Jesaja 26, 1-21

Freitag: Lukas 24, 1-35

Samstag: Hesekiel 37, 1-14

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Was unter dem Kreuz passiert – Das Paradigma des Schächerers

15.04.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. (Lk 23, 39-43)



Stichpunkte

  1. Die Erkenntnis über Jesus
  2. Die Abkehr vom alten Leben
  3. Die Hinwendung zu Jesus
  4. Die Verherrlichung durch Jesus

Lieder

94 (EG 86), 1-4 & 8 Jesu meines Lebens Leben
98 (EG 85), 1 & 8-10 Oh Haupt voll Blut und Wunden
95 (EG 93), 1-2 & 4 Nun gehören unser Herzen

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Die Qualifikation für das Priesteramt

10.04.22 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Denn jeder Hohepriester, der von den Menschen genommen wird, der wird eingesetzt für die Menschen zum Dienst vor Gott, damit er Gaben und Opfer darbringe für die Sünden. Er kann mitfühlen mit denen, die unwissend sind und irren, weil er auch selber Schwachheit an sich trägt. Darum muss er wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sünden. Und niemand nimmt sich selbst die hohepriesterliche Würde, sondern er wird von Gott berufen wie auch Aaron. So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (Ps 2, 7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.« Wie er auch an anderer Stelle spricht (Ps 110, 4): »Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.« Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden, genannt von Gott ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks. (Hebräerbrief 5, 1 – 10)



Stichpunkte

  1. Am Beispiel von Aaron
  2. Am Beispiel von Melchisedek
  3. Am Beispiel von Jesu Christi
  4. Am Beispiel von Christen

Lieder

331, 1-5 Wer Jesus am Kreuze im Glauben erblickt
11, 1-3 Jesu Name nie verklinget
14, 1-3 Jesus, wir sehen auf dich

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Von der bleibenden Stadt, dem Himmlischen Jerusalem

03.04.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebr 13, 14)



Stichpunkte

  1. Vom nicht Bleiben weltlicher Städte
  2. Vom Existieren der bleibenden Stadt
  3. Vom Zugang zur bleibenden Stadt
  4. Vom Leben in der bleibenden Stadt

Lieder

704, 1-4 Brich herein, süßer Schein
713 (EG 152), 1-4 Wir warten dein
414 (EG 565), 1 & 4-5 Herr, wir bitten, komm und segne uns

Hausaufgaben

Montag: Psalm 84, 1-10

Dienstag: Galater 4, 22-31

Mittwoch: Jesaja 62, 1-12

Donnerstag: Hebräer 12, 14-29

Freitag: Jesaja 65, 17-25

Samstag: Offenbarung 21, 10 - 22, 5

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Über meinen Goel/meinen Löser

27.03.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Ich aber weiß, daß mein Goel/mein Löser lebt und als der Letzte wird er sich über dem Staub erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust. (Hi 19, 25-27)



Stichpunkte

  1. Über die Notwendigkeit eines Lösers
  2. Über des Existenz des Lösers
  3. Über das Handeln des Lösers
  4. Über die Herrlichkeit des Lösers
  5. Über die Sehnsucht nach dem Löse

Lieder

95 (EG 93), 1-4 Nun gehören unsere Herzen
179, 1-4 Vater, ich will dich preisen
1 (EG 66), 1-3 & 8 Jesus ist kommen

Hausaufgaben

Montag: Psalm 42, 1-12

Dienstag: Johannes 12, 20-36

Mittwoch: 1. Samuel 2, 1-11

Donnerstag: 2. Korinther 1, 1-11

Freitag: Jesaja 54, 7-17

Samstag: Philipper 2, 5-11

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Vom Trost im Elend der Tränen

20.03.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Meines Elends Tage hast du gezählt, meine Tränen in deinem Schlauche gesammelt; ja gewiß, sie stehen in deinem Buche verzeichnet. (Ps 56, 9)



Stichpunkte

  1. Vom Zählen der Tränen
  2. Vom Sammeln der Tränen
  3. Vom Abrechnen der Tränen
  4. Vom Abwischen der Tränen

Lieder

547 (EG 262), 1-7 Sonne der Gerechtigkeit
232 (EG 324), 1-4 & 10-13 Ich singe dir mit Herz und Mund
515, 1-4 Die Gott lieben

Hausaufgaben

Montag: Psalm 56, 1-14

Dienstag: Lukas 7, 11-15

Mittwoch: Jesaja 25, 1-12

Donnerstag: Lukas 7, 36-50

Freitag: Jesaja 35, 1-10

Samstag: Offenbarung 21, 1-8

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Der Menschensohn – das Selbstzeugnis Jesu

13.03.22 – Olaf Latzel

Predigttext

So wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, in ihm ewiges Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 14-16)



Stichpunkte

  1. Die Gottessohnschaft im Menschensohn
  2. Die Erhöhung des Menschensohnes
  3. Der Glaube an den Menschensohn
  4. Das ewige Leben in dem Menschensohn

Lieder

95 (EG 93), 1-4 Nun gehören unsere Herzen
1, 1-6 (EG 66) Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude
14, 1-3 Jesus, wir sehen auf dich

Hausaufgaben

Montag: Psalm 25, 1-9

Dienstag: Johannes 3, 14-21

Mittwoch: 4. Mose 21, 1-9

Donnerstag: Römer 5, 1-11

Freitag: Jesaja 5, 1-11

Samstag: Offenbarung 1, 1-18

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Wie der Herr den Mühseligen aufrichtet

06.03.22 – Paul Koch

Predigttext

Und Ahab berichtete Isebel alles, was Elia getan hatte, und alles, wie er alle Propheten mit dem Schwert getötet hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: So sollen mir die Götter tun und so hinzufügen, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dein Leben dem Leben eines von ihnen gleichmache! Und als er das sah, machte er sich auf und ging fort um seines Lebens willen und kam nach Beerseba, das zu Juda gehört; und er ließ seinen Diener dort zurück. Er selbst aber ging in die Wüste, eine Tagesreise weit, und kam und setzte sich unter einen Ginsterstrauch. Und er bat, dass er sterben dürfe, und sprach: Es ist genug; nimm nun, HERR, meine Seele, denn ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich nieder und schlief unter dem Ginsterstrauch ein. Und siehe da, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf, iss! Und als er hinblickte, siehe, da lag an seinem Kopfende ein Kuchen, auf heißen Steinen gebacken, und ein Krug Wasser. Und er aß und trank und legte sich wieder hin. Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf, iss! Denn der Weg ist sonst zu weit für dich. Und er stand auf und aß und trank, und er ging in der Kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Berg Gottes, den Horeb. Und er ging dort in die Höhle und übernachtete dort. Und siehe, das Wort des Herrn erging an ihn, und er sprach zu ihm: Was tust du hier, Elia? Und er sprach: Ich habe sehr geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen. Und er sprach: Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der Herr ging vorüber, und ein Wind, groß und stark, zeriss die Berge und zerschmetterte die Felsen vor dem HERRN her; der HERR war nicht in dem Wind. Und nach dem Wind ein Erdbeben; der HERR war nicht in dem Erdbeben. Und nach dem Erdbeben ein Feuer; der HERR war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer der Ton eines leisen Säuselns. Und es geschah, als Elia es hörte, da verhüllte er sein Angesicht mit seinem Mantel und ging hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. Und siehe, eine Stimme erging an ihn, die sprach: Was tust du hier, Elia? Und er sprach: Ich habe sehr geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten getötet; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen! Und der HERR sprach zu ihm: Geh, kehre auf deinem Weg zurück, zur Wüste von Damaskus; und wenn du angekommen bist, so salbe Hasael zum König über Syrien. Und Jehu, den Sohn Nimsis, sollst du zum König über Israel salbe; und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, sollst du zum Propheten salben an deiner statt. Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaels entkommt, den wird Jehu töten; und wer dem Schwert Jehus entkommt, den wird Elisa töten. Aber ich habe 7000 in Israel übrig gelassen, alle die Knie, die sich nicht vor dem Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat. (1. Kön 19, 1-18)



Stichpunkte

  1. Gott hilft durch seine Fürsorge
  2. Gott hilft durch seine Seelsorge
  3. Gott hilft durch seine Vorsorge

Lieder

461 (EG 362), 1-4 Ein feste Burg ist unser Gott
502 (EG 361), 1-2, 6-7 Befiehl du deine Wege
502 (EG 361), 9, 11-12 Befiehl du deine Wege

Hausaufgaben

Montag: Psalm 34, 1-23

Dienstag: Psalm 94, 1-23

Mittwoch: Psalm 118, 1-29

Donnerstag: Jesaja 51, 1-8

Freitag: Römer 15, 1-7

Samstag: Offenbarung 7, 13-17

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Du liebe Zeit!

27.02.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Als Mitarbeiter ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. Denn er spricht (Jesaja 49, 8): `Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.` Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2. Korinther 6, 1-2)



Stichpunkte

  1. Wir halten die Zeit nicht fest
  2. Wenn ein Augenblick zur Ewigkeit wird
  3. Noch ist Gnadenzeit

Lieder

522 (EG 391) Jesu, geh voran auf der Lebensbahn
547 (EG 262) Sonne der Gerechtigkeit
508 (EG 396) Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide
482 (EG 376) So nimm denn meine Hände

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Wovor ein Christ sich hüten soll – eine eindringliche Warnung

20.02.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Hütet euch davor, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott; sondern ermahnt euch selbst alle Tage, solange es „heute“ heißt, dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde. Denn wir haben an Christus Anteil bekommen, wenn wir die anfängliche Glaubenszuversicht bis ans Ende unerschütterlich festhalten. Wenn es heißt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht wie es bei der Verbitterung geschah“. (Hebr 3, 12-15)



Stichpunkte

  1. Der Betrug der Sünde
  2. Die Verstockung der Herzen
  3. Der Abfall vom Herrn
  4. Das Nicht-Festhalten bis zum Ende

Lieder

304, 1-4 Heute will dich Jesus fragen
159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen
312 (EG 346), 1-4 Such, wer da will, ein ander Ziel

Hausaufgaben

Montag: Psalm 81, 1-17

Dienstag: Matthäus 12, 31-45

Mittwoch: 1. Samuel 15, 1-23

Donnerstag: 2. Thessalonicher 2, 1-17

Freitag: Jesaja 6, 1-10

Samstag: Hebräer 6, 1-15

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Auf der Suche nach Identität

13.02.22 – Eckhard Piegsa

Predigttext

So spricht der HERR: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, dass ich der HERR bin, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf der Erde; denn daran habe ich Gefallen, spricht der HERR. (Jeremia 9,22-23)



Stichpunkte

  1. Von den Möglichkeiten des Menschen
  2. Vom Wesen Gottes
  3. Von der Identität der Gläubigen

Lieder

632 (EG 452), 1, 4, 5 Er weckt mich alle Morgen
Meine Hoffnung und meine Freude (aus Taizé)
534 (EG 631), 1, 5, 6 Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn
14 Jesus, wir sehen auf dich

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Der Grundton des Evangeliums wird angeschlagen

06.02.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn: „Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen“, und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: „ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben“. (Lk 2, 22-24)



Stichpunkte

  1. Das fordernde Gesetz
  2. Die notwendige Reinigung
  3. Das schuldlose Opfer
  4. Der wunderbare Wechsel

Lieder

610, 1-3 Du großer Gott
183 (EG 200), 1-4 Ich bin getauft auf deinen Namen
258 (EG 608), 1-4 Vergiß nicht zu danken

Hausaufgaben

Montag: Psalm 8, 1-10

Dienstag: Johannes 8, 37-59

Mittwoch: Sprüche 7, 1-27

Donnerstag: Galater 3, 15-29

Freitag: Hosea 1, 1-9

Samstag: 1. Johannes 3, 1-10

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Wenn Jesus der Christus für Dich ist

30.01.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. (Mt 17, 1-9)



Stichpunkte

  1. Das Erleben Gottes unter Jesu Führung
  2. Das Verstehen des Alten Bundes in Jesus
  3. Das Erfahren des Auf(er)stehens durch Jesus
  4. Das Sehnen nach Gemeinschaft mit Jesus
  5. Das Existieren in der Furchtlosigkeit durch Jesus

Lieder

547 (EG 262), 1-7 Sonne der Gerechtigkeit
427, 1-4 Jesus, dir nach, weil du rufst
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh den Blick

Hausaufgaben

Montag: Psalm 97, 1-12

Dienstag: 2. Korinther 4, 1-14

Mittwoch: 2. Mose 34, 29-35

Donnerstag: 2. Petrus 1, 16-21

Freitag: Jesaja 60, 1-13

Samstag: Offenbarung 1, 9-20

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Von der Vielfältigkeit des Evangeliums

23.01.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Centurio zu ihm; der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Centurio antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, aber sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er's. Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Und Jesus sprach zu dem Centurio: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde. (Mt 8, 5-13)



Stichpunkte

  1. Eine Glaubensgeschichte
  2. Eine Verwerfungsgeschichte
  3. Eine Gebetsgeschichte
  4. Eine Vorbildgeschichte
  5. Eine Happyendgeschichte

Lieder

485 (EG 365), 1 – 4 & 8 Von Gott will ich nicht lassen
159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen
246 (EG 321), 1-3 Nun danket alle Gott

Hausaufgaben

Montag: Psalm 86, 1-17

Dienstag: Apostelgeschichte 10, 21-35

Mittwoch: Rut 1, 1-19

Donnerstag: Römer 1, 1-17

Freitag: 2. Könige 5, 1-18

Samstag: 1. Johannes 4, 1-15

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Der verfremdete Kaleb

16.01.22 – Olaf Latzel

Predigttext

Da traten herzu die von Juda zu Josua in Gilgal; und Kaleb, der Sohn Jefunnes, der Kenasiter, sprach zu ihm: Du weißt, was der Herr zu Mose, dem Mann Gottes, sagte meinet- und deinetwegen in Kadesch-Barnea. Ich war vierzig Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des Herrn, aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden, und ich ihm Bericht gab nach bestem Wissen. Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt; ich aber folgte dem Herrn, meinem Gott, treulich. Da schwor Mose an jenem Tage und sprach: Das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dein und deiner Nachkommen Erbteil sein für immer, weil du dem Herrn, meinem Gott, treulich gefolgt bist. Und nun siehe, der Herr hat mich am Leben gelassen, wie er mir zugesagt hat. Es sind nun fünfundvierzig Jahre her, dass der Herr dies zu Mose sagte, als Israel in der Wüste umherzog. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre alt und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, da mich Mose aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie noch jetzt, zu kämpfen und aus- und einzuziehen. So gib mir nun dies Gebirge, von dem der Herr geredet hat an jenem Tage; denn du hast’s gehört am selben Tage, dass dort die Anakiter wohnen und große und feste Städte sind. Vielleicht wird der Herr mit mir sein, damit ich sie vertreibe, wie der Herr zugesagt hat. Da segnete ihn Josua und gab Kaleb, dem Sohn Jefunnes, Hebron zum Erbteil. Daher wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes Jefunnes, des Kenasiters, bis auf diesen Tag, weil er dem Herrn, dem Gott Israels, treulich gefolgt war. Aber Hebron hieß vorzeiten Stadt des Arba, der der größte Mensch war unter den Anakitern. Und das Land war zur Ruhe gekommen vom Kriege. (Jos 14, 6-15)



Stichpunkte

  1. Der Verbissene
  2. Der Vordrängler
  3. Der Draufsteller
  4. Der Landeinnehmer

Lieder

570 (EG 243), 1-6 Lob Gott getrost mit Singen
311, 1-3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
312 (EG 346), 1-4 Such, wer da will

Hausaufgaben

Montag: Hebräer 11, 1-19

Dienstag: Psalm 105, 1-22

Mittwoch: Hebräer 11, 20-30

Donnerstag: Psalm 105, 23-45

Freitag: Hebräer 11, 31-40

Samstag: Psalm 136, 1-26

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Jesus gab uns Vollmacht – setzen wir sie auch ein?

09.01.22 – Paul Koch

Predigttext

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. (Mt 28, 18-20)



Stichpunkte

  1. Einsetzen, indem wir hingehen
  2. Einsetzen, indem wir taufen
  3. Einsetzen, indem wir lehren

Lieder

559, 1-3 Wenn der Herr mich befreit
427, 1-4 Jesus, dir nach, weil du rufst
557, 1-4 Seid fröhlich in der Hoffnung

Hausaufgaben

Montag: 2. Mose 3, 11-15

Dienstag: Sacharja 12, 8-10

Mittwoch: Apostelgeschichte 1, 8-11

Donnerstag: Römer 1, 15-17

Freitag: Römer 3, 21-26

Samstag: Offenbarung 1, 5-8

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Jesus nur Jesus

02.01.22 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Ich habe euch nicht geschrieben, als wüsstet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wisst sie und wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Was ihr gehört habt von Anfang an, das bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben. Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben. (1. Johannes 2, 21-25)



Stichpunkte

  1. Jesus, unser Erlöser
  2. Jesus, der Sohn des Vaters
  3. Jesus, das ewige Leben

Lieder

43 (EG 53) Als die Welt verloren, Christus ward geboren
51 (EG 47) Freu dich, Erd und Sternenzelt
76 Unser Heiland ist nun da
59 (EG 37), 1-4 Ich steh an deiner Krippen hier
68 (EG 44) O du fröhliche, o du selige

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