Familie Prill

am Edinburgh Bible College

Kerstin und Thorsten Prill waren von 2008 – 2017 am Namibia Evangelical Theological Seminary in Windhoek tätig. Die Ausbildung von Pastoren, Evangelisten und Missionaren ist auch jetzt Schwerpunkt ihres Dienstes. Thorsten ist akademischer Dekan am Edinburgh Bible College (http://www.edinburghbiblecollege.co.uk/) und Kerstin hilft in der Verwaltung. Darüber hinaus unterstützenThorsten und Kerstin verschiedene Gemeinden in Schottland durch Evangelisation, Seminare und Predigtdienst.

Edinburgh Bible College steckt noch in den Kinderschuhen und braucht dringend Unterstützung durch Missionare, die beim Aufbau des Colleges mithelfen. Das Budget von Kerstin und Thorsten wird von Partnergemeinden und Einzelpersonen gedeckt. Um ihren Dienst tun zu können, brauchen sie Menschen, die sie finanziell und im Gebet unterstützen.

Warum Schottland und Edinburgh Bible College?

Schottland war einst als das „Land der Bibel“ bekannt. Jahrhundertelang galt es als eine der Hochburgen des christlichen Glaubens. Dies hat sich jedoch radikal verändert. Aktuellen Statistiken zufolge haben 52% der Menschen in Schottland keine Religionszugehörigkeit mehr. Der Gottesdienstbesuch ist so niedrig wie nie zuvor. Zwei Drittel derer, die sich als Christen bezeichnen, besuchen selten oder nie einen Gottesdienst. Schottland ist auf dem besten Wege, ein säkulares Land zu werden, oder, wie Andy Hunter (Direktor des Fellowship of Independent Evangelical Churches, FIEC) es ausdrückt: „Wie sonst kaum ein anderes Land hat Schottlands einheimische Bevölkerung einst das Evangelium mit offenen Armen empfangen und dadurch großen Segen erlebt. Inzwischen gelten die Schotten jedoch als eine der unerreichtesten Bevölkerungsgruppen, und als Menschen, die für das Evangelium verschlossen sind.“

Edinburgh Bible College (EBC) wurde 2012 gegründet. Das College will Christen zum Dienst für den Herrn zurüsten, ganz gleich welche Nationalität sie haben und wo sie leben. Ziel ist es, dass sie tief in Gottes Wort verwurzelt sind, so dass sie ihm effektiv in den Bereichen dienen können, in die der Herr sie beruft. Um dies zu erreichen, ist dem EBC die enge Zusammenarbeit mit einheimischen Gemeinden sehr wichtig.

 

Das EBC will, dass Menschen Jesus kennenlernen, nicht nur in Schottland oder Großbritannien, sondern in der ganzen Welt. Die Online-Kurse rüsten Menschen aus Großbritannien und anderen Teilen der Welt aus, aktiv in einer Gemeinde oder im Missionsfeld mitarbeiten zu können.

Eine der Besonderheiten des EBC ist es, dass viele der Vorlesungen von lokalen Pastoren gehalten werden. Im Gegensatz zu reinen Akademikern, die wenig mit den Freuden und Herausforderungen der Arbeit eines Pastors oder Missionars vertraut sind, haben Pastoren einen reichen Erfahrunsschatz. Ein solcher Ansatz garantiert eine praxisnahe und relevante Ausbildung. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des EBC www.edinburghbiblecollege.co.uk.

Rundbrief November 2019

Rundbrief Juni 2019

Rundbrief Januar 2019

Rundbrief Mai 2017

Rundbrief Dezember 2016

Wie viele Wege führen zu Gott?

Ein Impuls für die St. Martini Gemeinde | November 2019

Für die atheistisch gesinnten Schotten, rund 58% der Bevölkerung, ist die Antwort auf diese Frage eine leichte: ‘Da es Gott nicht gibt, können auch keine Wege zu ihm führen!’ In einer Gesellschaft, in der Toleranz und Weltoffenheit groß geschrieben wird, steht dagegen für die meisten religiös geprägten Einwohner Schottlands fest: ‘Viele Wege führen zu Gott, denn alle Religionen sind gleich hilfreich, gut, und wahr!’ Wer das in Frage stellt und etwas anderes behauptet, der muss sich den Vorwurf gefallen lassen ein gefährlicher Fanatiker zu sein. Leider findet man die Ansicht, dass alle Religionen letztendlich die Erlösung bringen, auch unter den 7% der Bevölkerung, die noch regelmäßig christliche Gottesdienste besuchen.

Wie anders ist da die Antwort, die Jesus seinen Jüngern gibt. Kurz vor seiner Verhaftung und seiner Hinrichtung am Kreuz versichert er seinen verzweifelten Freunden: ‘Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben’ (Joh. 14,6). Der Weg zu Gott, sagt Jesus, ist eine Person. Und diese Person ist niemand anderes als Jesus selber. Der Weg besteht nicht aus religiösen Gesetzen und Regeln. Der Weg heißt nicht Meditation oder Pilgerweg; und auch der Besuch von christlichen Konferenzen und Konzerten ist nicht der Weg, so ermutigend diese auch sein können. Nein, Jesus ist der Weg. Den Weg zu Gott kennen heißt Jesus zu kennen.

Dieser Weg hat auch ein konkrektes Ziel: das Haus des Vaters, der himmlische Wohnort des dreieinigen Gottes. Und in diesem Haus ist Platz für alle die zu Jesus gehören: ‘In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.’(V. 2), sagt Jesus. Den Platz wird Jesus selber schaffen. Er wird seinen Jüngern die Stätte bereiten (V.3) und zwar durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Am Kreuz wird er die Strafe für die Sünde der Menschheit auf sich nehmen. Und schließlich ist der Weg zu Gott ein exklusiver Weg: ‘niemand kommt zum Vater denn durch mich’, sagt Jesus. Wer ins Haus des Vaters will, der muß mit Jesus gehen. Einen anderen Weg gibt es nicht. Alle anderen Wege, die Menschen gehen, sind letzlich Irrwege.

In Gehorsam zu Jesus und mit Vertrauen auf das vom Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes das Evangelium an Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und Fremde weitersagen zu können, darum geht es in unserem Evangelisationskurs, den wir in diesem Semester am Edinburgh Bible College anbieten. Unsere Studenten lernen mit wenigen Worten im persönlichen Gespräch Zeugnis von Jesus zu geben, evangelistische Vorträge zu halten, und für die Wahrheit des christlichen Glaubens einzutreten. Bitte beten sie mit uns, dass noch mehr Christen in Schottland sich für diesen Dienst ausrüsten lassen, damit noch mehr Menschen den Weg zum Haus des Vaters, Jesus Christus, finden.

Thorsten & Kerstin Prill

“Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Betet zugleich auch für uns, auf das Gott uns eine Tür für das Wort auftue...”

Kolosser 4, 2-3

Wer regelmässig für Kerstin und Thorsten beten möchte, kann sich auf die Verteilerliste ihres Gebetsbriefes setzen lassen oder Mitglied ihrer Facebook-Gebetsgruppe werden.

Bitte wenden Sie sich direkt an Kerstin & Thorsten:

Email: kerstinprill67@gmail.com

Tel./WhatsApp: 01525 6282270

Wer Prills gerne finanziell unterstützen möchte, kann dies über den Förderverein der evangelischen Apostelkirchengemeinde Oberhausen tun:
KD Bank
IBAN: DE75350601901011390010
BIC: GENODED1DKD
Wichtig: der Verwendungszweck ist ‚Prill’