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Eine Rede über den Herrn

20.06.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Jesus sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er‘s findet? Und wenn er‘s gefunden hat, so legt er sich‘s auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. (Lukas 15, 3-7)



Stichpunkte

  1. Das Suchen des Herrn
  2. Das Tragen des Herrn
  3. Die Freude des Herrn

Lieder

638 (EG 447), 1 & 7-10 Lobet den Herren alle, die ihn ehren
312 (EG 346), 1-4 Such, wer da will, ein ander Ziel
257, 1-3 Unser Mund, der ist voll Jubel

Hausaufgaben

Montag: Psalm 91, 1-16

Dienstag: Lukas 15, 1-10

Mittwoch: 2. Mose 19, 1-6

Donnerstag: Apostelgeschichte 11, 19-30

Freitag: Jesaja 40, 10-31

Samstag: Kolosser 3, 1-17

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Erneuerung durch Jesus Christus

13.06.21 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder. Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in sich zu einem neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater. Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Eckstein ist Christus Jesus selbst. In ihm wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet auch ihr zu einer Wohnung Gottes im Geist miterbaut. (Epheser 2, 13-22)



Stichpunkte

  1. Feindschaft
  2. Versöhnung
  3. Familie

Lieder

219 (EG 454) Auf und macht die Herzen weit
Feiert Jesus 1, Nr. 86 Leben aus der Quelle
210 (EG 50), 1-3 & 5 Ich lobe dich von ganzer Seelen
206 Gott baut sein Haus, Stein auf Stein
155 (EG 602), 1-3 & 6 Herr, wir stehen Hand in Hand

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Jona 2.0 – Über Schiffbrüche in der Nachfolge

06.06.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amittais: Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen. Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem Herrn nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren und dem Herrn aus den Augen zu kommen. Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen. Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrien, ein jeder zu seinem Gott, und warfen die Ladung, die im Schiff war, ins Meer, dass es leichter würde. Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief. Da trat zu ihm der Schiffsherr und sprach zu ihm: Was schläfst du? Steh auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht dieser Gott an uns gedenken will, dass wir nicht verderben. Und einer sprach zum andern: Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht. Und als sie losten, traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du und von welchem Volk bist du? Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse? Denn das Meer ging immer ungestümer. Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist. Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an. Da riefen sie zu dem Herrn und sprachen: Ach, Herr, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt. Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten. Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und brachten dem Herrn Opfer dar und taten Gelübde. Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. (Jona 1, 1 - 2, 1)



Stichpunkte

  1. Der Ungehorsam – Jona kommt dem Wort Gottes nicht nach
  2. Der Irrweg – Jona läuft dem Herrn weg
  3. Das Schlafen – Jona schenkt dem Sturm keine Beachtung
  4. Das Beendenwollen – Jona gibt dem Tod die falsche Stellung

Lieder

551, 1-4 Fest und treu wie Daniel war
558 (EG 241), 1-3 & 6 & 8 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
559, 1-3 Wenn der Herr mich befreit

Hausaufgaben

Montag: Jona 2, 1-11

Dienstag: Lukas 15, 11-32

Mittwoch: Jona 3, 1-10

Donnerstag: Apostelgeschichte 5, 1-11

Freitag: Jona 4, 1-11

Samstag: 1. Timotheus 1, 12-20

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Der Bauplan der Brusttasche – Impulse für die Nachfolge

30.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Die Brusttasche für die Losentscheidungen sollst du wie den Priesterschurz machen, kunstreich gewirkt, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand. Viereckig soll sie sein und doppelt gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein und eine Spanne ihre Breite. Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein. Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen. Und du sollst Ketten zu der Tasche wie gedrehte Schnüre machen aus feinem Golde und zwei goldene Ringe für die Tasche, sodass du die beiden Ringe an zwei Ecken der Tasche heftest und die beiden goldenen Ketten in die beiden Ringe an den Ecken der Tasche tust. Aber die beiden andern Enden der zwei Ketten sollst du an den beiden Goldgeflechten befestigen und sie an die Schulterteile des Priesterschurzes vorn anheften. Und du sollst zwei andere goldene Ringe machen und an die beiden andern Ecken der Tasche heften an ihren Rand innen zum Schurz hin. Und du sollst abermals zwei goldene Ringe machen und sie unten an die beiden Schulterteile vorn am Schurz anheften, wo der Schurz zusammengeht, oben über der Binde des Schurzes. Und man soll die Tasche mit ihren Ringen mit einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Schurzes knüpfen, dass sie über der Binde des Schurzes anliege und die Tasche sich nicht von dem Schurz losmache. So soll Aaron die Namen der Söhne Israels in der Brusttasche auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum geht, zum gnädigen Gedenken vor dem Herrn allezeit. Und du sollst in die Brusttasche tun die Lose Urim und Thummin, so dass sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er hineingeht vor den Herrn, dass er die Entscheidungen für die Israeliten auf seinem Herzen trage vor dem Herrn allezeit. (2. Mose 28, 15-30)



Stichpunkte

  1. Du sollst Dir den Dienst für den Herrn etwas kosten lassen
  2. Du sollst Deine Leute auf dem Herzen tragen
  3. Du sollst nach den Ordnungen des Herrn leben
  4. Du sollst den Herrn um Wegweisung bitten

Lieder

304, 1-4 Heute will Dich Jesus fragen
558 (EG 241), 1-4 & 6 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
531, 1-3 Auf, denn die Nacht wird kommen

Hausaufgaben

Montag: Psalm 119, 1-29

Dienstag: Johannes 17, 1-26

Mittwoch: Josua 24, 1-16

Donnerstag: 1. Thessalonicher 1, 1-10

Freitag: Sprüche 16, 1-33

Samstag: Hebräer 4, 14 - 5, 10

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Die Objekte der Turmbaugeschichte – Zeichen der menschlichen Tragödie

23.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Es hatte aber alle Welt eine einzige Sprache und einerlei Worte. Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! - und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So zerstreute sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder. (1. Mose 11, 1-9)



Stichpunkte

  1. Der Turm – ein Zeichen des gescheiterten menschlichen Weges
  2. Die Sprache – ein Zeichen der zerstörten menschlichen Einheit
  3. Der Name – ein Zeichen des sündhaften menschlichen Hochmutes

Lieder

139 (EG 131), 1-6 Oh heiliger Geist, oh heiliger Gott
131, 1-4 Das ist das Fest
133 (EG 137), 1-3 & 9 Geist des Glaubens

Hausaufgaben

Montag: Psalm 118, 1-29

Dienstag: Johannes 14, 14-26

Mittwoch: 1. Samuel 10, 1-16

Donnerstag: Apostelgeschichte 2, 1-36

Freitag: Jesaja 11, 1-16

Samstag: Galater 5, 16-26

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Vom lebendigen Wasser

16.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

(Johannes 7, 37-39) Am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief laut aus: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.



Stichpunkte

  1. Was ist lebendiges Wasser?
  2. Wie bekomme ich lebendiges Wasser?
  3. Was macht das lebendige Wasser?

Lieder

137 (EG 124), 1-4 Nun bitten wir den Heiligen Geist
140 (EG 136), 1-5 Oh komm, du Geist der Wahrheit
278, 1-4 Unser Vater in dem Himmel

Hausaufgaben

Montag: Johannes 4, 5-26

Dienstag: Psalm 104, 1-36

Mittwoch: Johannes 13, 1-15

Donnerstag: Jesaja 44, 1-8

Freitag: Offenbarung 22, 1-21

Samstag: Sacharja 14, 1-11

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Die Freude Jesu

13.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Herr, der König freut sich in deiner Kraft, und wie sehr fröhlich ist er über deine Hilfe! Du erfüllst ihm seines Herzens Wunsch und verweigerst nicht, was sein Mund bittet. Denn du überschüttest ihn mit gutem Segen, du setzest eine goldene Krone auf sein Haupt. Er bittet dich um Leben; du gibst es ihm, langes Leben für immer und ewig. (Psalm 21, 2-5)



Stichpunkte

1. Jesus freut sich in der Kraft des lebendigen Gottes
Herr, der König freut sich in deiner Kraft, und wie sehr fröhlich ist er über deine Hilfe! (Ps 21,2)

2. Jesus freut über seine Königsein
Du setzest eine goldene Krone auf sein Haupt. (Ps 21,4)

3. Jesus freut über seine Braut
Du erfüllst ihm seines Herzens Wunsch. (Ps 21,3)

4. Jesus freut sich über das was kommt
Du verweigerst nicht, was sein Mund bittet. Denn du überschüttest ihn mit gutem Segen, du setzest eine goldene Krone auf sein Haupt. Er bittet dich um Leben; du gibst es ihm, langes Leben für immer und ewig. (Ps 21,2-5)

Lieder

214 (EG 161), 1-3 Liebster Jesu, wir sind hier
12 (EG 123), 1-4 Jesus Christus herrscht als König
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh den Blick

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Vollmächtige Beter gesucht

09.05.21 – Johann Hesse

Predigttext

Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen Gott, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat. Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir. Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron. Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat! Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des Herrn Fest. Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben. Der Herr sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben’s angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Und der Herr sprach zu Mose: Ich sehe, dass es ein halsstarriges Volk ist. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen. Mose aber flehte vor dem Herrn, seinem Gott, und sprach: Ach Herr, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst. Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig. Da gereute den Herrn das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte. (2. Mose 32, 1-14)



Stichpunkte

  1. Vollmächtige Beter wissen um die Sogkraft des Götzendienstes (2. Mose 32, 1-6)
  2. Vollmächtige Beter wissen um die Gefahr des Gerichts (2. Mose 32, 7-10)
  3. Vollmächtige Beter wissen um Gottes Vergebung in Christus (2. Mose 32, 11-14)

Lieder

423 (EG 618), 1-3 Wenn die Last der Welt
324 (EG 353), 1-8 Jesus nimmt die Sünder an
414 (EG 565), 1-5 Herr, wir bitten: Komm und segne uns

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Behütet durch den Herrn

02.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehest. (1. Mose 28, 15)



Stichpunkte

  1. Behütet im Aufbruch
  2. Behütet trotz Schuld
  3. Behütet durch das Wort
  4. Behütet im Mitsein

Lieder

279 (EG 327), 1-4 Wunderbarer König
470, 1-4 Herr, weil mich fest hält
452 (EG 295), 1-4 Wohl denen, die da wandeln

Hausaufgaben

Montag: Psalm 121, 1-8

Dienstag: Markus 10, 46-52

Mittwoch: Jesaja 38, 9-20

Donnerstag: Apostelgeschichte 20, 6-12

Freitag: Jona 2, 1-11

Samstag: 2. Korinther 11, 16-33

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Von der Verkündigung des Evangeliums

25.04.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, wurde er innerlich schmerzlich erregt, als er die Stadt voller Götzenbilder sah. Und er redete zu den Juden und den Gottesfürchtigen in der Synagoge und täglich auf dem Markt zu denen, die sich einfanden. Einige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? Andere aber: Es sieht so aus, als wolle er fremde Götter verkündigen. Er hatte ihnen nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung verkündigt. Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? Denn du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne wissen, was das ist. Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. So ging Paulus von ihnen. Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen. (Apostelgeschichteg 17, 16-34)



Stichpunkte

  1. Der Verkündiger
  2. Die Zuhörer
  3. Die Verkündigung
  4. Die Reaktion

Lieder

179, 1-4 Vater, ich will dich preisen
376 (EG 406), 1-5 Bei dir Jesu will ich bleiben
159, 1-5 Auf dein Wort will ich trauen

Hausaufgaben

Montag: Josua 24, 1-15

Dienstag: Matthäus 13, 24-43

Mittwoch: Jesaja 5, 1-24

Donnerstag: Apostelgeschichte 26, 1-32

Freitag: Jeremia 20, 1-18

Samstag: Offenbarung 4, 1-11

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Bei meinem Herrn mangelt es mir an nichts

18.04.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23, 1)



Stichpunkte

1. Ich bekomme Weidung
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. (Psalm 23, 2)

2. Ich erhalte Führung
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. (Psalm 23, 3)

3. Ich habe Beistand
Ob ich schon wanderte im finsteren Tal fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir; dein Stecken und Stab trösten mich. (Psalm 23, 4)

4. Ich erfahre Erquickung
Er erquicket meine Seele. (Psalm 23, 3)

5. Ich werde geadelt durch Salbung
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. (Psalm 23, 5)

Lieder

631, 1 & 4-6 Ein neuer Tag beginnt
Feiert Jesus 3 Nr. 75 Du bist ein wunderbarer Hirt
150 (EG 358), 1-2 & 4 & 6 Es kennt der Herr die Seinen
379, 1-5 Der Herr, mein Hirte, führet mich
506, 1-3 Harre, meine Seele

Hausaufgaben

Montag: Psalm 100, 1-5

Dienstag: Johannes 10, 11-30

Mittwoch: Jeremia 23, 1-8

Donnerstag: 1. Petrus 5, 1-9

Freitag: Hesekiel 34, 1-31

Samstag: Offenbarung 14, 1-5

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Jesus verändert dein Leben!

11.04.21 – Paul Koch

Predigttext

Danach offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und vermochten es vor der Menge der Fische nicht mehr zu ziehen. Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr. Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um – denn er war nicht bekleidet – und warf sich in den See. Die anderen Jünger aber kamen mit dem Boot – denn sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen nach. (Johannes 21, 1-8)



Stichpunkte

  1. Jesus verändert durch seine Gegenwart
  2. Jesus verändert durch kritische Fragen
  3. Jesus verändert durch eine Berufung

Lieder

117 (EG 115), 1-3 Jesus lebt, mit ihm auch ich
121, 1-3. 5 O herrlicher Tag, o fröhliche Zeit
117 (EG 115), 4-6 Jesus lebt, mit ihm auch ich

Hausaufgaben

Montag: 1. Petrus 1, 3-9

Dienstag: Psalm 116

Mittwoch: 1. Petrus 2, 1-5

Donnerstag: Römer 5, 1-5

Freitag: 1. Korinther 15, 55-58

Samstag: Hebräer 10, 19-25

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Johannes 20, 11-18

04.04.21 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den anderen zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt:Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: ‚Ich habe den Herrn gesehen’, und was er zu ihr gesagt habe. (Johannes 20, 11-18)



Stichpunkte

  1. Es ist zum Heulen
  2. Es ist nicht zu beschreiben
  3. Es ist kaum auszuhalten

Lieder

110 (EG 116) Er ist erstanden, Halleluja
117 (EG115), 1 & 4 – 6 Jesus lebt, mit ihm auch ich
124 (EG 100) Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit
107 (EG 99) Christ ist erstanden von der Marter alle

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Eine freiwillige Entscheidung!

02.04.21 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen es Jesus weiter. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird es erhalten zum ewigen Leben. Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen. Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. (Johannes 12, 20 – 30)



Stichpunkte

  1. Die entscheidende Bitte
  2. Die entscheidende Antwort
  3. Die entscheidende Entscheidung
  4. Die entscheidende Stunde
  5. Die entscheidende Stimme

Lieder

88, 1 – 3 Für mich gingst du nach Golgatha
293, 1 – 4 Es ist ein Born
535, 1 – 3 Die Sach ist dein, HErr Jesu Christ
95 (93), 1 – 4 Nun gehören unsere Herzen

 

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa

Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht von Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohne hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

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Was für eine Eselei!

28.03.21 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht: `Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.´Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte. (Johannes 12, 14 – 16)



Stichpunkte

Esel sollen
1. dumm sein – aber sie kennen ihren Herrn
2. störrisch sein – aber der Herr nahm einen von ihnen als Reittier
3. faul sein – aber der Herr machte einen von ihnen zum Vorbild

Lieder

Lied 1 (EG 66), 1-4 Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude
Lied 5 Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben
Lied 191 Eines wünsch ich mir vor allem andern
Lied 95 (EG 93) Nun gehören unsre Herzen

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Der im Leid gefangene Mensch

21.03.21 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich lieb hatte, haben sich gegen mich gewandt. Mein Gebein hängt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon. Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen! Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch? Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden! Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift, mit einem eisernen Griffel und mit Blei für immer in einen Felsen gehauen! Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust. (Hiob 19, 19-27)



Stichpunkte

  1. Der Blick auf die Umstände
  2. Der Blick auf den Erlöser (go’ēl)
  3. Der Blick auf die Zukunft

Lieder

507 (EG 398) In dir ist Freude in allem Leide
509 (EG 532) Nun sich das Herz von allem löste
Feiert Jesus 1, Nr. 241 Er ist der Erlöser, Jesus, Gottes Sohn
Feiert Jesus 4, Nr. 52 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
353, 1 & 4 – 5 (EG 357) Ich weiß, woran ich glaube

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Ein Befehl Gottes: die Freude

14.03.21 – Paul Koch

Predigttext

Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum sage ich euch: Freut euch! (Philipper 4, 4)



Stichpunkte

  1. Was der Inhalt der Freude ist
  2. Warum wir die Freude brauchen
  3. Wie wir zur Freude kommen

Lieder

Lied 347 Freuet euch allezeit
Lied 368 Welch Glück ist’s erlöst zu sein
Lied 374 Wir möchten Lieder singen

Hausaufgaben

Montag: Psalm 84, 6-13

Dienstag: Johannes 12, 20-26

Mittwoch: Johannes 6, 55-65

Donnerstag: Phipper 1, 15-21

Freitag: Johannes 6, 47-51

Samstag: Jesaja 54, 7-10

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Als Gottes geliebte Kinder aufwachsen

07.03.21 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch! Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen entspricht; auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz und Witzelei, die sich nicht gehören, stattdessen aber Danksagung. Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – er ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten! Denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Seid also nicht ihre Mitteilhaber! Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber ⟨seid ihr⟩ Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts – denn die Frucht des Lichts ⟨besteht⟩ in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit –, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist. Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß! (Epheser 5, 1-11)



Stichpunkte

  1. Ganz der Papa!
  2. Ein liebevolles Zuhause
  3. Das gehört sich nicht!
  4. Die Kennzeichen der Familie

Lieder

622 (EG 440) All Morgen ist ganz frisch und neu
433 Herr, füll mich neu
429 Lass mir das Ziel vor Augen bleiben
274, 1 – 2 & 5 – 6 Ich bete an die Macht der Liebe
482 (EG 376) So nimm denn meine Hände

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Warum ist unser Leben oft so schwer?

28.02.21 – Manfred Müller

Predigttext

Darum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht müde, sondern wir haben uns losgesagt von schändlicher Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, verfälschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott. Ist aber unser Evangelium verdeckt, so ist's denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi. Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch. Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, wie geschrieben steht (Psalm 116,10): »Ich glaube, darum rede ich«, so glauben wir auch, darum reden wir auch; denn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch. Denn es geschieht alles um euretwillen, auf dass die Gnade durch viele wachse und so die Danksagung noch reicher werde zur Ehre Gottes. Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. (2. Kor. 4, 1 - 5, 1)



Stichpunkte

Noch und noch nicht

  1. Der Schatz in irdenen Gefäßen
  2. Die Spannung, in der wir stehen
  3. Unsere Schwäche und Jesu Kraft
  4. Ein Veränderungsprozess

Wir sind doch keine Elefanten ohne Hoffnung.

Lieder

Lied 502 (EG 361) 1-3 & 6 (Befiehl Du Deine Wege)
Lied 506 1-3 (Harre meine Seele)
Lied 272 (EG 331) (Klavier) (Großer Gott wir loben Dich)
Lied 240 (EG 316) 1-3 (Lobe den Herren)

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Gebetsgottesdienst

24.02.21 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Psalm 130,1-22

 Ein Lied im höhern Chor. Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir. HERR, höre auf meine Stimme, laß deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens! So du willst, HERR, Sünden zurechnen, HERR, wer wird bestehen? Denn bei dir ist die Vergebung, daß man dich fürchte. Ich harre des HERRN; meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. Meine Seele wartet auf den HERRN von einer Morgenwache bis zur andern. Israel, hoffe auf den HERRN! denn bei dem HERRN ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm, und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.

Stichpunkte

Lieder