Eckhard Piegsa

Vom persönlichen Umgang mit Schwierigkeiten

16.08.20 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.“ „Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.“ Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute! (Römer 12.17-21)



Stichpunkte

1. Vom persönlichen Umgang mit dem Bösen
2. Vom persönlichen Umgang mit dem Zorn
3. Vom persönlichen Umgang mit den Feinden

Lieder

Lied: 574 (eg 377) „Zieh an die Macht, du Arm des Herrn“

Lied: 156, 1-3+6 (eg 251) „Herz und Herz vereint zusammen“

Lied: 172 „Herr, lass deine Wahrheit uns vor Augen stehn“

Lied: 147 (eg 347) „Ach bleib mit deiner Gnade“

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Beziehungen gestalten

26.07.20 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Die Bruderliebe soll bleiben. Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt! Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib! Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen! So dürfen wir zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten. Was kann ein Mensch mir antun? (Hebräer 13, 1-6)



Stichpunkte

  1. Die Beziehung zum Nächsten
  2. Die Beziehung in der Ehe
  3. Die Beziehung zum Besitz
  4. Die Beziehung zu Gott

Lieder

Lied 251, 1 & 4 & 7 (Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut)
Lied 547, 1 – 3 & 7 (Sonne der Gerechtigkeit)
Lied 440 (Herr, gib uns Mut zum Hören)
Lied 469 (Herr, du gibst uns Hoffnung)

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Vom fruchtbaren Leben

03.05.20 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, nimmt er weg, und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich euch gesagt habe. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich heraus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Johannes 15, 1-8)



Stichpunkte

  1. Der Gärtner
  2. Der Weinstock
  3. Die Reben
  4. Die Frucht

 
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Lieder

Lied 235, 1,2 und 8 (EG 279) (Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren)
Lied 613, 1,3 und 8 (EG 503) (Geh‘ aus, mein Herz, und suche Freud)
Lied 613, 14-15 (EG 503) (Geh aus, mein Herz, und suche Freud)
Lied 376, 1-4 (EG 406) (Bei dir, Jesu, will ich bleiben)
Lied 280, 1-2 und 4-7 (EG 409) (Gott liebt diese Welt)

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Matthäus 1, 18-25

26.12.19 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Matth 1, 18-25

 Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus.

Stichpunkte

  1. Gottes grenzüberschreitendes Handeln
  2. Gottes grenzenlose Zusage
  3. Unser Aufbruch aus unseren Grenzen

Lieder

Lied 57, 1 und 4 (Herbei, o ihr Gläub‘gen)
Lied 64, Chor 1, Gemeinde 2 und 3, Chor 4 (Nun singet und seid froh)
Lied 80 (Zu Bethlehem geboren)
Lied 65, 1-2 und 5-6 (Lobt Gott, ihr Christen allegleich)
Lied 68 (O du fröhliche)

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Die Heilung am Teich Betesda

27.10.19 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Johannes 5, 1-18: Danach war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Matte und geh! Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Matte und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat. Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Matte nicht tragen. Er erwiderte ihnen: Der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Matte und geh! Sie fragten ihn: Wer ist denn der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Matte und geh? Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weg-gegangen, weil dort eine große Menschenmenge zugegen war. Danach traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Sieh, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt! Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte. Jesus aber entgegnete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke. Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte.



Stichpunkte


  1. Willst du gesund werden? – Die Frage nach der Gegenwart
  2. Sündige nicht mehr… – Die Frage nach der Zukunft
  3. Wer ist denn der Mensch…?  – Die Frage nach Jesus

Lieder

Lied 635, 1-2 und 4-6 Gott des Himmels und der Erden
Meine Hoffnung und meine Freude (Liedblatt)
Lied 232, 1-3 und 12-13 Ich singe dir mit Herz und Mund
Was für ein Mensch (Liedblatt)
Lied 174 Nun gib uns Pilgern – nach der Melodie von Nr. 588

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Ein Gebet des Paulus

02.06.19 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Eph. 3.14-21 (Schlachter/EÜ)



Stichpunkte

1. Das Wirken des dreieinigen Gottes
2. Das Wachstum des inneren Menschen
3. Der Wurzelgrund der Gläubigen
4. Die Wirklichkeit der Fülle Gottes

Lieder

Lied: 232, 1-3+12-14 (Ich singe dir mit Herz und Mund)

Lied: Meine Hoffnung und meine Freude

Lied: 140, 1-4 (O komm, du Geist der Wahrheit)

Lied: Mutig komm ich vor den Thron

Lied: 172 (Herr, lass deine Wahrheit)

 

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Jesus vor Pilatus

07.04.19 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Passahmahl essen zu können. Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen? Sie antworteten ihm: Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausge-liefert. Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemanden hinzurichten. So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, welchen Tod er sterben werde. Da ging Pilatus wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausge-liefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leu-te kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein Kö-nig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sag-te zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr seid aber gewohnt, dass ich euch zum Passah einen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse? Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber. Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie traten an ihn heran und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht. Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keine Schuld an ihm finde. Jesus kam her-aus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, der Mensch! (Joh 18,28-19,5)



Stichpunkte

  1. Bist du der König der Juden?
  2. Was ist Wahrheit?
  3. Seht, der Mensch!

Lieder

Lied 86, 1-3+6 (Du großer Schmerzensmann)

Lied 89, 1-5 (Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken)

Lied 98, 4 (O Haupt voll Blut und Wunden)

Lied 94, 1-2+8 (Jesu, meines Lebens Leben)

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Die Kernerzählung der Bibel

26.12.18 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Jesaja 11.1-10: Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften. Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wird sie leiten. Kuh und Bärin werden zusammen weiden, ihre Jungen beieinanderliegen, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein kleines Kind wird seine Hand ausstrecken zur Höhle der Natter. Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt. Und es wird geschehen zu der Zeit, dass die Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Völker fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein. (Luther 2017)



Stichpunkte

1. Der Stumpf bringt Frucht

2. Das Wirken des Geistes Gottes

3. Gerechtigkeit und Treue/Wahrheit

4. Gott richtet durch sein Wort

5. Gottes Heil umfasst die Schöpfung

6. Gottes Gesalbter ist die Mitte

Lieder

Lied 57: Herbei, o ihr Gläub‘gen
Lied 26: Freue dich, Welt
Lied 46, 1-5: Dies ist der Tag, den Gott gemacht
Nr. 801: Glaubensbekenntnis von Nizäa
Lied 65: Lobt Gott, ihr Christen
Lied 34, 1 & 4-6: Nun jauchzet, all ihr Frommen (Melodie 625)

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Die Gemeinde

18.11.18 – Eckhard Piegsa

Predigttext

„Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und es nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans. Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Bedrängnis haben zehn Tage. Sei treu bis zum Tod! Und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, wird keinen Schaden erleiden von dem zweiten Tod. Offenbarung 2.8-11



Stichpunkte

1. Der Zustand der Gemeinde

2. Die Zukunft der Gemeinde

3. Der Herr der Gemeinde

4. Der Auftrag der Gemeinde

5. Die Verheißung der Gemeinde

Lieder

  1. Meine Hoffnung und meine Freude,
  2. In Christus ist mein ganzer Halt
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1. Korinther 6,12-20

14.10.18 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt – aber ich will mich von nichts beherrschen lassen! Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird diesen und jene wegtun. Der Leib ist aber nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder des Christus sind? Soll ich nun die Glieder des Christus nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht, dass, wer einer Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? »Denn es werden«, heißt es, »die zwei ein Fleisch sein.« Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib! (1. Korinther 6,12-20)



Stichpunkte

Über den Leib:

  1. Unsere Geschöpflichkeit – Staunen, Stöhnen, Sehnen
  2. Unsere Geschlechtlichkeit – Lust und Last
  3. Unsere Gottesbeziehung – Gabe und Aufgabe

Lieder

Gemeindelied: 635,1-2+4-6 (Gott des Himmels und der Erden)

Gemeindelied: 440 (Herr, gib uns Mut zum Hören)

Gemeindelied: 240,1-4 (Lobe den Herren, den mächtigen König)

Gemeindelied: 553 (Herr, mach uns stark im Mut)

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Abraham

01.07.18 – Eckhard Piegsa

Predigttext

1. Mose 12,1-4a

 Und der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber ward fünfundsiebzig Jahre alt, da er aus Haran zog.

Stichpunkte

  1. Abrahams Berufung
  2. Abrahams Gott
  3. Abrahams Glaube

Lieder

Gemeindelied: 622 (All Morgen ist ganz frisch und neu)

Gemeindelied: 150, 1-2+5 (Es kennt der Herr die Seinen)

Gemeindelied: 457 (Du bist mein Ziel, o Gott)

Gemeindelied: 734 (Lass mich dein sein und bleiben)

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Leben aus dem Hören auf Gott

25.03.18 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Jes 50,4-10

 Der Herr, HERR hat mir eine gelehrte Zunge gegeben, daß ich wisse mit dem Müden zu rechter Zeit zu reden. Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, daß ich höre wie ein Jünger. Der Herr, HERR hat mir das Ohr geöffnet; und ich bin nicht ungehorsam und gehe nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften; mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. Aber der Herr, HERR hilft mir; darum werde ich nicht zu Schanden. Darum habe ich mein Angesicht dargeboten wie einen Kieselstein; denn ich weiß, daß ich nicht zu Schanden werde. Er ist nahe, der mich gerechtspricht; wer will mit mir hadern? Laßt uns zusammentreten; wer ist, der Recht zu mir hat? Der komme her zu mir! Siehe, der Herr, HERR hilft mir; wer ist, der mich will verdammen? Siehe, sie werden allzumal wie ein Kleid veralten, Motten werden sie fressen. Wer ist unter euch, der den HERRN fürchtet, der seines Knechtes Stimme gehorche? Der im Finstern wandelt und scheint ihm kein Licht, der hoffe auf den HERRN und verlasse sich auf seinen Gott.

Stichpunkte

  1. Das Hören auf Gott
  2. Der Widerstand gegen Gott
  3. Die Geborgenheit in Gott
  4. Das Vertrauen auf Gott

Lieder

Lied: 632 (Er weckt mich alle Morgen)

Lied: 440 (Herr, gib uns Mut zum Hören)

Lied: 86, 1-4 (Du großer Schmerzensmann)

Lied: 95 (Nun gehören unsre Herzen)

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2. Weihnachtstag

26.12.17 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Offb 7,9-17

 Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen, schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm! Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die vier Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: HERR, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze; denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Stichpunkte

1. Die große Schar

2. Der Tempel un der Thron Gottes

3. Gott und das Lamm

4. Weiße Gewänder

5. Die Anbetung

6. Bedrängnis und Verheißung

Ein Blick in das Herz

27.08.17 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Mt 21, 28-32

 Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberg. Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Darnach reute es ihn und er ging hin. Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: HERR, ja! - und ging nicht hin. Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr. Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.

Stichpunkte

1. Ein Blick in das Vaterherz Gottes
2. Ein Blick in das Herz des Menschen
3. Ein Blick in das Herz des Glaubens

Lieder

Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.635 1-2+4-5 Gott des Himmels und der Erden
2. Nr.333 1-3+5 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
3. Nr.534 1+3+5+6 Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn
4. Nr.734 0 Lass mich dein sein und bleiben

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Johannes 1.35-42

16.07.17 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Joh 1, 35-42

 Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger. Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte), und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.

Stichpunkte

1. Wer ist Jesus?
2. Wer bin ich selbst?
3. Wem folge ich nach?

Lieder

1. Nr.622 1- All Morgen ist ganz frisch und neu
2. Nr.452 1- Wohl denen, die da wandeln
3. Nr.274 1-2+5-6 Ich bete an die Macht der Liebe
4. Nr.367 1- Stern, auf den ich schaue

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Matth. 21.14-17

14.05.17 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Matth. 21.14-17



Stichpunkte

1. Die Bewegung, die von Jesus ausgeht
2. Die Menschen, die Jesus begegnen
3. Das Lob Gottes, das durch Jesus entsteht

Lieder

Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.641 1- Sing mit mir ein Halleluja
2. Nr.613 1-3+8+13-14 Geh aus, mein Herz, und suche Freud
3. Nr.272 1-2+9-10 Großer Gott, wir loben dich
4. Nr.172 1- Herr, laß deine Wahrheit

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1. Weihnachtstag 2016

25.12.16 – Eckhard Piegsa

1. Weihnachtstag 2016
gehalten von:Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:Micha 5.1-4a
Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Indes lässt er sie plagen bis auf die Zeit, dass die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel. Er aber wird auftreten und sie weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist. Und er wird der Friede sein.
0
1.    Gott redet und handelt in Raum und Zeit
2.    Gott kommt in das Unvollkommene und Niedrige
3.    Gottes Heil erfüllt sich in Jesus
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte Dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr. 53 1-4+6 Fröhlich soll mein Herze springen
2. Nr. 60 1-3 + 4-6 Ihr Kinderlein kommet
3. Nr. 46 1-5 Dies ist der Tag, den Gott gemacht
4. Nr. 65 Lobt Gott, ihr Christen, allegleich
5. Nr. 68 1-3 Oh du fröhliche
Hausaufgaben
MontagJoh 1,1-17DonnerstagDan 6,1-29
DienstagPs 103,1-22FreitagOffb 14,1-13
MittwochJoh 4,1-42Samstag2.Chr 34,1-33

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres 2016

13.11.16 – Eckhard Piegsa

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres 2016
gehalten von:Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:Römer 8.18-25
„Ich bin nämlich überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zur Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn in sehnsüchtigem Verlangen wartet die Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Wur-de die Schöpfung doch der Nichtigkeit unterworfen, nicht weil sie es wollte, sondern weil er, der sie unterworfen hat, es wollte - nicht ohne die Hoffnung aber, dass auch die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werde zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt, bis zum heutigen Tag. Doch nicht nur dies; nein, auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe empfangen haben, auch wir seufzen miteinander und warten auf unsere Anerkennung als Söhne, auf die Erlösung unseres Leibes. Im Zeichen der Hoffnung wurden wir gerettet. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoff-nung. Wer hofft schon auf das, was er sieht? Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.“
Hoffnung für die Schöpfung und Gewissheit des Heils
1. Vergänglichkeit als Fluch und Gnade
2. Die Freiheit der Herrlichkeit
3. Hoffnung oder Illusion?
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte Dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.242 1 Ein feste Burg ist unser Gott
2. Nr.553 1 Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt

18. Sonntag nach Trinitais 2016

25.09.16 – Eckhard Piegsa

18. Sonntag nach Trinitais 2016
gehalten von:Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:Römer 14.17-19
„Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Ge-rechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist; wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und auch von den Men-schen geschätzt. So lasst uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient.“
Das Reich Gottes
Das Reich Gottes ist nicht…
Das Reich Gottes ist…
Das Reich Gottes wird und wirkt
Ich wünsche allen einen gesegneten Gottesdienst!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.452 1-4 Wohl denen, die da wandeln
2. Nr.451 1- Wohl dem, der nicht wandelt
3. Nr.440 1- Herr, gib uns Mut zum Hören
4. Nr.156 1-2+6-7 Herz und Herz vereint zusammen
5. Nr.172 1- Herr, laß deine Wahrheit

Rogate 2016

01.05.16 – Eckhard Piegsa

Rogate 2016
gehalten von:Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:1. Timotheus 2.1-6a

„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.“
Das Gebet
1. Der Vorrang und das Vorrecht des Gebetes
2. Das Ziel des Gebetes
3. Der Urgrund des Gebetes
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte Dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.628 Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne
2. Nr.423 Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht
3. Nr.409 Danke, Herr Jesus, hab Dank, Herr, dass ich mit dir reden darf
3. Nr.408 Betgemeinde, heilge dich
3. Nr.422 Welch ein Freund ist unser Jesus