Herbert Katzner, M.A.

Eine freiwillige Entscheidung!

02.04.21 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen es Jesus weiter. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird es erhalten zum ewigen Leben. Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen. Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. (Johannes 12, 20 – 30)



Stichpunkte

  1. Die entscheidende Bitte
  2. Die entscheidende Antwort
  3. Die entscheidende Entscheidung
  4. Die entscheidende Stunde
  5. Die entscheidende Stimme

Lieder

88, 1 – 3 Für mich gingst du nach Golgatha
293, 1 – 4 Es ist ein Born
535, 1 – 3 Die Sach ist dein, HErr Jesu Christ
95 (93), 1 – 4 Nun gehören unsere Herzen

 

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa

Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht von Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohne hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

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Die Einzigartigkeit der Heiligen Schrift

31.01.21 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge. Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet. (2. Petrus 1,16 – 21)



Stichpunkte

  1. Die Zuverlässigkeit der Schrift
  2. Die Genauigkeit der Schrift
  3. Die Wirkung der Schrift
  4. Die Weissagung der Schrift

Lieder

177, (1-4) Treuer Heiland, wir sind hier
179, (1-4) Vater ich will dich preisen
162, (1-3) Das dein Wort in meinem Herzen

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Der unbedachte Wunsch Moses und die bedachten Antworten Jahwes

17.01.21 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! Und er (Jahwe) sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir hersehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen. (Exodus (2.Mose) 33, 18 – 23)



Stichpunkte

  1. Moses Bedürfnis
  2. Jahwes Einverständnis
  3. Jahwes Geheimnis
  4. Jahwes Kenntnis
  5. Jahwes Zugeständnis

Lieder

296, 1 – 3 (Jesus kam, uns zu erlösen)
270 (EG 165), 1 – 3 & 8 (Gott ist gegenwärtig)
386, 1 – 3 (Fürchte dich nicht länger)

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Bist du bereit dich von Jahwe unterbrechen zu lassen?

20.12.20 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Und der HERR erschien ihm (Abraham) im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde und sprach: Herr, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt. Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes. Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch der Liebe pflegen, und mein Herr ist auch alt! Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, dass es wahr sei, dass ich noch gebären werde, die ich doch alt bin? Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben. Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht. (Genesis (1.Mose) 18, 1 – 3 & 9 – 15)



Stichpunkte

  1. Abraham unterbricht seine Ruhephase.
  2. Sara unterbricht den Gedanken an die Verheißung.
  3. Jahwe unterbricht Saras Gedanken der Alterung.
  4. Jahwe unterbricht die biologische Uhr.
  5. Sara unterbricht das Gespräch mit einer Lüge.

Lieder

26, 1 – 3 (Freue dich, Welt, dein König naht)
710, 1 – 4 (Keiner weiß, wann; keiner weiß wie)
29, 1 – 3 (Ich klopfe an zum heiligen Advent)

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Mutmachende Beispiele zur Geduld

06.12.20 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. Seufzt nicht widereinander, liebe Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür. Nehmt, liebe Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die geredet haben in dem Namen des Herrn. Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer. (Jakobus 5, 7 – 11)



Stichpunkte

  1. Die Geduld am Beispiel des Landwirts
  2. Die Geduld am Beispiel des Richters
  3. Die Geduld am Beispiel der Propheten
  4. Die Geduld am Beispiel des Hiobs

Lieder

Lied 38, 1-3 (Sieh, dein König kommt zu dir)
Lied 36, 1-3 (O du mein Trost und süßes Hoffen)
Lied 713 (EG 152), 1-4 (Wir warten dein O Gottes Sohn)

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Die Auswirkungen des Glaubens an Jesus Christus

08.03.20 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern HErrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. (Römer 5, 1 - 5)



Stichpunkte

  1. Frieden mit Jahwe
  2. Bedrängnis als Erprobung des Glaubens
  3. Hoffnung als Grundhaltung des Glaubens

Lieder

295, 1 – 9 (Gott ist die Liebe)
383, 1 – 4 (Du gibst das Leben)
405, 1 – 4 (Wenn Friede mit Gott)

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Die vernehmbare Stimme Gottes

15.12.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Jesaja 40, 1 - 8: Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat's geredet. Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.



Stichpunkte

  1. Die tröstende Stimme
  2. Die rufende Stimme
  3. Die deutlich sprechende Stimme

Lieder

Lied 38, 1-3 (Sieh, dein König kommt zu dir!)

Lied 36, 1-3 (O du mein Trost und süßes Hoffen)

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Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

13.10.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Johannes 9,35 - 41: Es kam vor Jesus, dass sie ihn ausgestoßen hatten. Und als er ihn fand, fragte er: Glaubst du an den Menschensohn? Er antwortete und sprach: Herr, wer ist's?, dass ich an ihn glaube. Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: Herr, ich glaube, und betete ihn an. Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden. Das hörten einige der Pharisäer, die bei ihm waren, und fragten ihn: Sind wir denn auch blind? Jesus sprach zu ihnen: Wärt ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; weil ihr aber sagt: Wir sind sehend, bleibt eure Sünde.



Stichpunkte

  1. Das geistliche und das natürliche Augenlicht des Menschen
  2. Jesus Christus offenbart sich dem Einzelnen mit einer zentralen Frage.
  3. Jesus Christus offenbart sich der Gruppe mit einer zentralen Antwort.

Lieder

Lied 610, 1-3 Du Großer Gott, wenn ich die Welt betrachte
Lied 448 Nimm mein Leben
Lied 366 Seliges Wissen: Jesus ist mein

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Gottes Zusagen bei allem menschlichen Versagen!

04.08.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Jesaja 43,1 - 7: Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt, weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben. So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe.



Stichpunkte

  1. Gott spricht!
  2. Gott verspricht!
  3. Gott teilt sich mit!
  4. Gott ruft zusammen!

Lieder

Lied 544, 1 – 3 Komm, sag es allen weiter
Lied 386, 1 – 3 Fürchte dich nicht länger
Lied 385, 1 – 5 Fürchte dich nicht

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Die Erfahrene Barmherzigkeit und deren Auswirkung im Leben des Apostels Paulus

21.07.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

1. Tim 1,12-17

 Ich danke unserm HERR Christus Jesus, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvor war ein Lästerer und ein Verfolger und ein Schmäher; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan im Unglauben. Es ist aber desto reicher gewesen die Gnade unsers HERRN samt dem Glauben und der Liebe, die in Christo Jesu ist. Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigte alle Geduld, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.

Stichpunkte

  1. Die Erfahrene Barmherzigkeit Jesu im Leben des Apostel Paulus
  2. Die Erfahrene Barmherzigkeit übersteigt die Freveltaten des Apostel Paulus
  3. Die Erfahrene Barmherzigkeit beruht auf die Sendung Jesu Christi
  4. Die Erfahrene Barmherzigkeit als Beweis göttlicher Geduld
  5. Die Erfahrene Barmherzigkeit als Antrieb göttlicher Anbetung

Lieder

Lied 319, 1-4 (Es geht ohne Gott in die Dunkelheit)

Lied 311, 1-3 (Noch dringt Jesu frohe Botschaft)

Lied 580, 1-3 (Ins Wasser fällt ein Stein)

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Der gute Hirte und seine Herde

05.05.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Joh 10, 11-16

 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.

Stichpunkte

  1. Der herzensgute Hirte
  2. Der Pseudohirte
  3. Die Kenntniss des guten Hirten
  4. Der Auftrag des guten Hirten
  5. Meine Reaktion auf den guten Hirte

Lieder

Lied 383, 1-4 (Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt)
Lied 379, 1-5 (Der Herr, mein Hirte führet mich)
Lied 482, 1-3 (So nimm den meine Hände und führe mich)

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Jesu Ruf in seine Nachfolge bewirkt unterschiedliche Reaktionen

17.02.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten. (Matt 9, 9-13)



Stichpunkte

Die Reaktion des Matthäus
Die Reaktion der Zöllner und Sünder
Die Reaktion Jesu
Die Reaktion der Pharisäer und Schriftgelehrten
Deine Reaktion zu dem Ruf in die Nachfolge Jesu

 

Lieder

1) Lied 544, 1-3: Komm, sag es allen weiter
2) Lied 558, 1-4 und 6: Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
3) Lied 522, 1-4: Jesu, geh voran auf der Lebensbahn

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Freiwillig auf dem Prüfstand Jahwes

20.01.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Psalm 139,23-24

 Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Stichpunkte

Erforsche mich

Erkenne mich

Prüfe mich

Beobachte mich

Leite mich

Lieder

Lied: 521 (Ich will streben nach dem Leben)

Lied: 437 (Erforsche mich, Jesu mein Licht)

Lied: 482 (So nimm den meine Hände)

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