Eckhard Piegsa

Drittletzter Sonntag 2012

11.11.12 – Eckhard Piegsa

Predigtvorbereitung für den Drittletzter Sonntag / 11.11.2012
gehalten von: Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext: Hiob 14

141Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, 2geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht. 3Doch du tust deine Augen über einen solchen auf, dass du mich vor dir ins Gericht ziehst. 4Kann wohl ein Reiner kommen von Unreinen? Auch nicht einer! 5Sind seine Tage bestimmt, steht die Zahl seiner Monde bei dir und hast du ein Ziel gesetzt, das er nicht überschreiten kann: 6so blicke doch weg von ihm, damit er Ruhe hat, bis sein Tag kommt, auf den er sich wie ein Tagelöhner freut. 7Denn ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist; er kann wieder ausschlagen, und seine Schösslinge bleiben nicht aus. 8Ob seine Wurzel in der Erde alt wird und sein Stumpf im Boden erstirbt, 9so grünt er doch wieder vom Geruch des Wassers und treibt Zweige wie eine junge Pflanze. 10Stirbt aber ein Mann, so ist er dahin; kommt ein Mensch um – wo ist er? 11Wie Wasser ausläuft aus dem See, und wie ein Strom versiegt und vertrocknet, 12so ist ein Mensch, wenn er sich niederlegt, er wird nicht wieder aufstehen; er wird nicht aufwachen, solange der Himmel bleibt, noch von seinem Schlaf erweckt werden. 13Ach dass du mich im Totenreich verwahren und verbergen wolltest, bis dein Zorn sich legt, und mir ein Ziel setzen und dann an mich denken wolltest! 14Meinst du, ein toter Mensch wird wieder leben? Alle Tage meines Dienstes wollte ich harren, bis meine Ablösung kommt. 15Du würdest rufen und ich dir antworten; es würde dich verlangen nach dem Werk deiner Hände. 16Dann würdest du meine Schritte zählen, aber hättest doch nicht Acht auf meine Sünden. 17Du würdest meine Übertretung in ein Bündlein versiegeln und meine Schuld übertünchen. 18Ein Berg kann zerfallen und vergehen und ein Fels von seiner Stätte weichen, 19Wasser wäscht Steine weg, und seine Fluten schwemmen die Erde weg: so machst du die Hoffnung des Menschen zunichte. 20Du überwältigst ihn für immer, dass er davonmuss, entstellst sein Antlitz und lässt ihn dahinfahren. 21Sind seine Kinder in Ehren, das weiß er nicht, oder ob sie verachtet sind, das wird er nicht gewahr. 22Nur sein eigenes Fleisch macht ihm Schmerzen, und nur um ihn selbst trauert seine Seele.
1. Die Verortung des Menschen
2. Die Begrenztheit des Menschen
3. Die Heimatlosigkeit des Menschen
4. Die Verantwortung des Menschen
5. Die Sehnsucht des Menschen
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Sonntag Trinitatis 2012

03.06.12 – Eckhard Piegsa

Predigtvorbereitung für den Sonntag Trinitatis 2012 / 03.06.2012
gehalten von: Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext: Epheser 1.3-14

"Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohl-gefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist. In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens; damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evange-lium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem heiligen Geist, der verhei-ßen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unserer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit."
Gott sprengt den Rahmen unseres Verstehens
- mit Blick auf Sein Wesen
- mit Blick auf Seinen Charakter
- mit Blick auf Sein Handeln
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)

Sonntag nach Neujahr 2012

01.01.12 – Eckhard Piegsa

Predigtvorbereitung für den Sonntag nach Neujahr 2012 / 01.01.2012
gehalten von: Prädikant Dr. Eckhard Piegsa / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext: Josua 1.1-9

Und nachdem Mose, der Diener des HERRN, gestorben war, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn des Nun, dem Diener des Mose: Mose, mein Diener, ist gestorben; und nun, mach du dich auf, zieh hier über den Jordan, du mit diesem ganzen Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe. Jeden Ort, auf den ihr euren Fuß setzt, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose zugesagt habe. Von der Wüste bis zum Libanon hier und bis zum großen Strom, dem Eufrat, mit dem ganzen Land der Hetiter, und bis zum gro-ßen Meer im Westen soll euer Gebiet reichen. Niemand wird dir standhalten können, solange du lebst. So wie ich mit Mose war, so werde ich mit dir sein, ich werde dich nicht vergessen und nicht verlassen. Sei mutig und stark, denn du sollst diesem Volk das Land, das ihnen zu geben ich ihren Vorfahren geschworen habe, als Erbbesitz verteilen. Sei nur mutig und sehr stark, und halte die ganze Weisung, die Mose, mein Diener, dir gegeben hat, und handle danach. Du sollst nicht davon abweichen, weder nach rechts noch nach links, damit du Erfolg hast auf allen deinen Wegen. Dieses Buch der Weisung soll nicht von deinen Lippen weichen, und du sollst sinnen über ihm Tag und Nacht, damit du alles hältst, was darin geschrieben steht, und danach handelst, denn dann wirst du zum Ziel gelangen auf deinem Weg, und dann wirst du Erfolg haben. Habe ich dich nicht geheißen, mutig und stark zu sein? Hab keine Angst und fürchte dich nicht, denn der HERR, dein Gott, ist mir dir auf allen deinen Wegen.
1. Die Vorbereitung des Josua
2. Die Herrschaft Gottes
3. Der Auftrag an Josua
4. Die Zusagen Gottes
5. Die Ausrüstung Josuas
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. 682 1,3-5  
2. 680,1-6  
3. 172,1-6  
4. 492,1-6  

20. Sonntag nach Trinitatis

17.10.10 – Eckhard Piegsa

Predigttext

1. Thessalonicher 4,1-8



Stichpunkte

9. Sonntag nach Trinitatis

01.08.10 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Philipper 3, 7-11



Stichpunkte

Jubilate

25.04.10 – Eckhard Piegsa

Predigttext

1. Johannes 5,1-4



Stichpunkte