Buße

Gottes Wetterleuchten des letzten Gerichtes

18.11.20 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Lukas 13, 1-9

 Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Oder meinet ihr, daß die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf, und fand sie nicht. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Haue ihn ab! was hindert er das Land? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dies Jahr, bis daß ich um ihn grabe und bedünge ihn, ob er wolle Frucht bringen, wo nicht so haue ihn darnach ab.

Stichpunkte

  1. Gottes Wetterleuchten
  2. Schuld und Sühne
  3. Früchte, du Früchtchen

Lieder

Lied 367 (Stern, auf den ich schaue)
Lied 297, 1-4 (Mir ist Erbarmung widerfahren)
Lied 470 (Herr, weil mich festhält deine starke Hand)

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Von verborgener und unerkannter Sünde

21.11.18 – Olaf Latzel

Predigttext

Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! (Ps 19,13) Unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. (Ps 90,8)



Stichpunkte

  1. Verborgen und unerkannt – weil nicht bewußt
  2. Verborgen und unerkannt – weil bagatellisiert
  3. Verborgen und unerkannt – weil verdrängt
  4. Verborgen und unerkannt – weil verleugnet

Lieder

Lied: 324,1-4 (Jesus nimmt die Sünder an)

Lied: 214,1-3 (Liebster Jesu, wir sind hier)

Lied 246,1-3 (Nun danket alle Gott)

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Vier Spots auf Entscheidendes

26.08.18 – Olaf Latzel

Predigttext

Mt 11,20-24

 Da fing er an, die Städte zu schelten, in welchen am meisten seiner Taten geschehen waren, und hatten sich doch nicht gebessert: Wehe dir Chorazin! Weh dir, Bethsaida! Wären solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, wie bei euch geschehen sind, sie hätten vorzeiten im Sack und in der Asche Buße getan. Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher gehen am Jüngsten Gericht als euch. Und du, Kapernaum, die du bist erhoben bis an den Himmel, du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn so zu Sodom die Taten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, sie stände noch heutigestages. Doch ich sage euch, es wird dem Sodomer Lande erträglicher gehen am Jüngsten Gericht als dir.

Stichpunkte

  1. Die Wahrheit der Schrift
  2. Die Existenz des Gerichtes
  3. Die Ablehnung des Heilandes
  4. Die Notwendigkeit der Buße

Lieder

Gemeindelied: 512,1-4 (Was Gott tut, das ist wohlgetan)

Gemeindelied: 502,1-2 u. 6-8 (Befiehl du deine Wege)

Gemeindelied: 515,1-4 (Die Gott lieben werden sein wie die Sonne)

Hausaufgaben

Montag: Ps 96,1-13

Dienstag: Joh 12,37-50

Mittwoch: 4.Mo 16,1-35

Donnerstag: Röm 2,1-16

Freitag: Joel 4,1-21

Samstag: Offb 20,1-15

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Christus im Alten Testament

13.05.18 – Olaf Latzel

Predigttext

1.Chr 21,14-27

 Da ließ der HERR Pestilenz in Israel kommen, daß siebzigtausend Mann fielen aus Israel. Und Gott sandte den Engel gen Jerusalem, sie zu verderben. Und im Verderben sah der HERR darein und reute ihn das Übel, und er sprach zum Engel, dem Verderber: Es ist genug; laß deine Hand ab! Der Engel aber des HERRN stand bei der Tenne Ornans, des Jebusiters. Und David hob seine Augen auf und sah den Engel des HERRN stehen zwischen Himmel und Erde und sein bloßes Schwert in seiner Hand ausgereckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, mit Säcken bedeckt, auf ihr Antlitz. Und David sprach zu Gott: Bin ich's nicht, der das Volk zählen hieß? ich bin, der gesündigt und das Übel getan hat; diese Schafe aber, was haben sie getan? HERR, mein Gott, laß deine Hand wider mich und meines Vaters Haus, und nicht wider dein Volk sein, es zu plagen! Und der Engel des HERRN sprach zu Gad, daß er David sollte sagen, daß David hinaufgehen und dem HERRN einen Altar aufrichten sollte in der Tenne Ornans, des Jebusiters. Also ging David hinauf nach dem Wort Gads, das er geredet hatte in des HERRN Namen. Ornan aber, da er sich wandte und sah den Engel, und seine vier Söhne mit ihm, versteckten sie sich; denn Ornan drosch Weizen. Als nun David zu Ornan ging, sah Ornan und ward Davids gewahr und ging heraus aus der Tenne und fiel vor David nieder mit seinem Antlitz zur Erde. Und David sprach zu Ornan: Gib mir den Platz der Tenne, daß ich einen Altar dem HERRN darauf baue; um volles Geld sollst du ihn mir geben, auf daß die Plage unter dem Volk aufhöre. Ornan aber sprach zu David: Nimm dir und mache, mein Herr König, wie dir's gefällt: siehe, ich gebe das Rind zum Brandopfer und das Geschirr zu Holz und Weizen zum Speisopfer; das alles gebe ich. Aber der König David sprach zu Ornan: Nicht also, sondern um volles Geld will ich's kaufen; denn ich will nicht, was dein ist, nehmen für den HERRN und will's nicht umsonst haben zum Brandopfer. Also gab David Ornan um den Platz Gold, am Gewicht sechshundert Lot. Und David baute daselbst dem HERRN einen Altar und opferte Brandopfer und Dankopfer. Und da er den HERRN anrief, erhörte er ihn durch das Feuer vom Himmel auf den Altar des Brandopfers. Und der HERR sprach zum Engel, daß er sein Schwert in sein Scheide kehrte.

Stichpunkte

1. Die Plage – ein Bild für das Gericht
2. Der Arauna – ein Bild für den Sünder
3. Das Niederfallen – ein Bild für die Buße
4. Das Gold – ein Bild für den Preis
5. Die Tenne – ein Bild für Golgatha
6. Die Rinder – ein Bild für die Unschuld
7. Die Schwertesscheide – ein Bild für die Erlösung

Lieder

Gemeindelied 324,1-5 (Jesus nimmt die Sünder an)
Gemeindelied 311,1-3 (Noch dringt Jesu frohe Botschaft)
Gemeindelied 326,1-3 (Kommt, atmet auf, ihr sollt leben)

Hausaufgaben

Montag: Ps 118,1-29

Dienstag: Apg 26,1-32

Mittwoch: 2.Sam 7,1-29

Donnerstag: Hebr 8,1-13

Freitag: Dan 12,1-13

Samstag: Hebr 11,1-40

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3.Advent 2016

11.12.16 – Olaf Latzel

3.Advent 2016
gehalten von:Pastor Olaf Latzel / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:Lk 3,7-14
Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold!
Der Ruf des Täufers an Dich
1. Der Ruf zur Buße
Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße! (Lk 3,7-8)
2. Der Ruf zur Barmherzigkeit
Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. (Lk 3,10-11)
3. Der Ruf zur Gerechtigkeit
Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! (Lk 3,12-13)
4. Der Ruf zur Zufriedenheit
Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! (Lk 3,14)
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte Dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.42 1-4 u.10 Wie soll ich dich empfangen
2. Nr.25 1-6 Es kommt ein Schiff geladen
Hausaufgaben
MontagLk 1,1-25Donnerstag2.Sam 7,1-18
DienstagPs 24,1-10FreitagMt 11,1-19
MittwochLk 2,57-80SamstagJes 11,1-16

Tue Buße!

01.03.09 – Olaf Latzel

Predigttext

Apg 2, 38

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Stichpunkte

  1. Buße ist der zentrale Akt im Glaubensleben des Christen.
  2. Buße bedeutet Erneuerung des Sinnes.
  3. Buße bedeutet Umkehr zu Gott.
  4. Buße ist ein fröhliches Unterfangen.
  5. Buße ist das was du tun sollst heute.

Erweckung

03.08.08 – Olaf Latzel

Predigttext

Jona 3, 1-10

 Und es geschah das Wort des HERRN zum andernmal zu Jona und sprach: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage! Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der HERR gesagt hatte. Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein. Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen zu Ninive nach Befehl des Königs und seiner Gewaltigen also: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Ochsen noch Schafe Nahrung nehmen, und man soll sie nicht weiden noch sie Wasser trinken lassen; und sollen Säcke um sich hüllen, beide, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen heftig; und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände. Wer weiß? Es möchte Gott wiederum gereuen und er sich wenden von seinem grimmigen Zorn, daß wir nicht verderben. Da aber Gott sah ihre Werke, daß sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat's nicht.

Stichpunkte

  1. Erweckung hat immer mit der klaren Verkündigung des Wortes Gottes zu tun.
  2. Erweckung hat immer mit Buße zu tun
  3. Erweckung hat immer mit Gebet zu tun