Gehorsam

Was hast du im Hause?

27.06.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Es schrie eine Frau unter den Frauen der Prophetenjünger zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben; und du weißt ja, dass dein Knecht den Herrn fürchtete. Nun kommt der Schuldherr und will meine beiden Kinder nehmen zu leibeigenen Knechten. Elisa sprach zu ihr: Was soll ich dir tun? Sage mir, was hast du im Hause? Sie sprach: Deine Magd hat nichts im Hause als einen Ölkrug. Er sprach: Geh hin und erbitte draußen von allen deinen Nachbarinnen leere Gefäße, aber nicht zu wenig, und geh ins Haus und schließ die Tür zu hinter dir und deinen Söhnen und gieß in alle Gefäße; und wenn du sie gefüllt hast, so stelle sie beiseite. Sie ging hin und tat so und schloss die Tür zu hinter sich und ihren Söhnen; diese brachten ihr die Gefäße herbei und sie goss ein. Und als die Gefäße voll waren, sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß her! Er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr hier. Da stand das Öl. Und sie ging hin und sagte es dem Mann Gottes an. Er sprach: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deinen Schuldherrn; du aber und deine Söhne, nährt euch von dem Übrigen. (2. Könige 4, 1-7)



Stichpunkte

  1. Die Furcht des Herrn
  2. Die Götzenlosigkeit
  3. Der Ölkrug
  4. Der Glaubensgehorsam

Lieder

475, 1-4 Keiner wird zuschanden
433, 1-4 Herr, füll mich neu
506 (EG 623), 1-3 Harre meine Seele

Hausaufgaben

Montag: Psalm 42, 1-2

Dienstag: Matthäus 25, 1-13

Mittwoch: Richter 6, 25-32

Donnerstag: Lukas 6, 17-35

Freitag: Sprüche 23, 12-35

Samstag: Hebräer 11, 1-19

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Jona 2.0 – Über Schiffbrüche in der Nachfolge

06.06.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amittais: Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen. Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem Herrn nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren und dem Herrn aus den Augen zu kommen. Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen. Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrien, ein jeder zu seinem Gott, und warfen die Ladung, die im Schiff war, ins Meer, dass es leichter würde. Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief. Da trat zu ihm der Schiffsherr und sprach zu ihm: Was schläfst du? Steh auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht dieser Gott an uns gedenken will, dass wir nicht verderben. Und einer sprach zum andern: Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht. Und als sie losten, traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du und von welchem Volk bist du? Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse? Denn das Meer ging immer ungestümer. Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist. Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an. Da riefen sie zu dem Herrn und sprachen: Ach, Herr, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt. Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten. Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und brachten dem Herrn Opfer dar und taten Gelübde. Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. (Jona 1, 1 - 2, 1)



Stichpunkte

  1. Der Ungehorsam – Jona kommt dem Wort Gottes nicht nach
  2. Der Irrweg – Jona läuft dem Herrn weg
  3. Das Schlafen – Jona schenkt dem Sturm keine Beachtung
  4. Das Beendenwollen – Jona gibt dem Tod die falsche Stellung

Lieder

551, 1-4 Fest und treu wie Daniel war
558 (EG 241), 1-3 & 6 & 8 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
559, 1-3 Wenn der Herr mich befreit

Hausaufgaben

Montag: Jona 2, 1-11

Dienstag: Lukas 15, 11-32

Mittwoch: Jona 3, 1-10

Donnerstag: Apostelgeschichte 5, 1-11

Freitag: Jona 4, 1-11

Samstag: 1. Timotheus 1, 12-20

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Ein schlechtes Vorbild

08.11.20 – Olaf Latzel

Predigttext

Denkt an Lots Frau. (Lukas 17, 32)



Stichpunkte

  1. Der Ungehorsam gegenüber Gottes Wort
  2. Das Stehenbleiben auf halbem Wege
  3. Die Bindung an das Materielle
  4. Das nicht Loslassen Können des Vergangenen
  5. Die Auswirkungen auf die Familie

Lieder

Lied 270, 1-4 und 8 (Gott ist gegenwärtig)
Lied 312, 1-4 (Such, wer da will, ein ander Ziel)
Lied 506, 1-3 (Harre, meine Seele)

Hausaufgaben

Montag: Psalm 90, 1-17

Dienstag: Lukas 17, 20-37

Mittwoch: 1. Mose 19, 1-29

Donnerstag: Lukas 9, 52-62

Freitag: Hesekiel 18, 1-32

Samstag: Lukas 18, 1-14

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Worauf es ankommt: Die Treue zum Herrn

14.07.19 – Olaf Latzel

Predigttext

4.Mo 32, 10-12

 Und des HERRN Zorn ergrimmte zur selben Zeit, und er schwur und sprach: Diese Leute, die aus Ägypten gezogen sind, von zwanzig Jahren und darüber sollen wahrlich das Land nicht sehen, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe, darum daß sie mir nicht treulich nachgefolgt sind; ausgenommen Kaleb, den Sohn Jephunnes, des Kenisiters, und Josua, den Sohn Nuns; denn sie sind dem HERRN treulich nachgefolgt.

Stichpunkte

  1. Treu in der Gegenwart
  2. Treu im Vertrauen
  3. Treu im Gehorsam
  4. Treu bis in den Tod

Lieder

Lied 376, 1-4 (Bei dir, Jesu, will ich bleiben)
Lied 452, 1-4 (Wohl denen, die da wandeln)
Lied 733, 1-4 (Komm, Herr, segne uns)

Hausaufgaben

Montag: Psalm 85, 1-14

Dienstag: Lukas 16, 1-18

Mittwoch: Jeremia 3, 6-20

Donnerstag: Hebräer 3, 1-19

Freitag: Daniel 6, 1-24

Samstag: Offenbarung 2, 1-11

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Vier Schlaglichter auf Moses Tod

25.11.18 – Olaf Latzel

Predigttext

5.Mo 34,4-7

 Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe und gesagt: Ich will es deinem Samen geben. Du hast es mit deinen Augen gesehen; aber du sollst nicht hinübergehen. Also starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande der Moabiter nach dem Wort des HERRN. Und er begrub ihn im Tal im Lande der Moabiter gegenüber Beth-Peor. Und niemand hat sein Grab erfahren bis auf diesen heutigen Tag. Und Mose war hundertundzwanzig Jahre alt, da er starb. Seine Augen waren nicht dunkel geworden, und seine Kraft war nicht verfallen.

Stichpunkte

  1. Das Sterben auf das Geheiß Gottes hin
  2. Das Folgen des Ungehorsams und Zweifelns gegenüber Gott
  3. Das Ablehnen des Götzendienstes durch Gott
  4. Das wunderbare Handeln Gottes

Lieder

Lied: 528,1-3 (Weiß ich den Weg auch nicht)

Lied: 482,1-3 (So nimm denn meine Hände)

Lied: 367,1-3 (Stern auf den ich schaue)

Hausaufgaben

Montag: Ps 90,1-12

Dienstag: Joh 5,19-30

Mittwoch: Jes 26,7-19

Donnerstag: Röm 14,7-23

Freitag: Hes 37,1-19

Samstag: Offb 7,1-17

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Die Eigenartige Führung Gottes

07.05.17 – Prädikant Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

1. Mose 13, 17-22

 Darum so mache dich auf und ziehe durch das Land in die Länge und Breite; denn dir will ich's geben. Also erhob Abram sein Hütte, kam und wohnte im Hain Mamre, der zu Hebron ist, und baute daselbst dem HERRN einen Altar.

Stichpunkte

1. Gottes Führung entspricht nicht immer unseren Vorstellungen
2. Gottes Führung berücksichtigt unsere Schwächen
3. Gottes Führung kennt Umwege – durch die Wüste – nicht durch die Oase
4. Gottes Führung schließt unseren Gehorsam mit ein
5. Gottes Führung geht von Station zu Station
6. Gottes Führung schließt seine Gegenwart ein

Lieder

Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.367 1-3 Stern, auf den ich schaue
2. Nr.482 1-3 So nimm denn meine Hände

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Glaubens TÜV

31.12.16 – Olaf Latzel

Altjahresabend 2016
gehalten von:Pastor Olaf Latzel / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:2.Kor 13,5
Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! 
Glaubens TÜV
1. Getroffene Entscheidung
So wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. (Jos 24,15)
2. Persönliche Sündenerkenntnis
Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Röm 3,23)
3. Geistliches Wachstum
Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. (Eph 4,15)
4. Aktiver Dienst
Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. (Mt 7,19-21)
5. Gehorsames Leben
Gehorsam ist besser als Opfer. (1.Sam 15,22)
6. Echte Demut
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. (1.Petr 5,5-6)
7. Selbstlose Liebe
Jesus spricht: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. (Mt 22,37-39)
8. Felsenfeste Heilsgewißheit
Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. (Hi 19,25)
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte Dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr. 162 1-3 Daß dein Wort in meinem Herzen
2. Nr. 172 1-6 Herr, laß deine Wahrheit
3. Nr. 682 1-3 Jesus soll die Losung sein
Hausaufgaben
MontagPs 121,1-8DonnerstagEph 5,1-20
DienstagMt 8,1-27 FreitagPs 139,1-24
MittwochPs 23,1-6SamstagHebr 13,1-19

17. Sonntag nach Trinitais 2016

18.09.16 – Herbert Katzner

17. Sonntag nach Trinitais 2016
gehalten von: Herbert Katzner M.A. / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:Römer 10,8c - 17
Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5). Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!« Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen?« So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Der Glaube bewirkt ewige Rettung v. 9
Der Glaube wird mit dem Munde bezeugt v. 10
Der Glaube wird nicht durch Ethnie unterschieden v. 11 - 13
Der Glaube wird durch Nachlässigkeit gefährdet v. 14 - 16
Der Glaube wird durch die reine Verkündigung des Wortes Gottes vermittelt v. 17
Ich wünsche allen einen gesegneten Gottesdienst!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.532 1-4 Beleb dein Werk, o HErr
2. Nr.177 1-4 Treuer Heiland, wir sind hier
3. Nr.539 1-4 Geh, Abraham, geh, mach dich auf den Weg!
4. Nr.535 1-3 Die Sach ist dein, HErr Jesu Christ

16. Sonntag nach Trinitais 2016

11.09.16 – Bernd Bierbaum

16. Sonntag nach Trinitais 2016
gehalten von:Pastor Bernd Bierbaum / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext:2.Tim 1,7
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“
Gottes Geist gibt uns einen vierfachen Blick:
1. Den Blick auf Gott – er nimmt uns die Furcht
2. Den Blick auf die Aufgabe – er gibt Kraft
3. Den Blick auf den Nächsten – er schenkt Liebe
4. Den Blick auf uns selbst – er nimmt in Zucht
Ich wünsche allen einen gesegneten Gottesdienst!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. Nr.558 1-4 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
2. Nr.140 1-4 O komm, du Geist der Wahrheit
3. Nr.xxx 1-5 Wohl dem, der nicht wandelt
4. Nr.379 1-5 Der Herr, mein Hirte, führet mich
5. Nr.734 1-5 Lass mich dein sein und bleiben