Nachfolge

Jona 2.0 – Über Schiffbrüche in der Nachfolge

06.06.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amittais: Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen. Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem Herrn nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren und dem Herrn aus den Augen zu kommen. Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen. Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrien, ein jeder zu seinem Gott, und warfen die Ladung, die im Schiff war, ins Meer, dass es leichter würde. Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief. Da trat zu ihm der Schiffsherr und sprach zu ihm: Was schläfst du? Steh auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht dieser Gott an uns gedenken will, dass wir nicht verderben. Und einer sprach zum andern: Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht. Und als sie losten, traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du und von welchem Volk bist du? Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse? Denn das Meer ging immer ungestümer. Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist. Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an. Da riefen sie zu dem Herrn und sprachen: Ach, Herr, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt. Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten. Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und brachten dem Herrn Opfer dar und taten Gelübde. Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. (Jona 1, 1 - 2, 1)



Stichpunkte

  1. Der Ungehorsam – Jona kommt dem Wort Gottes nicht nach
  2. Der Irrweg – Jona läuft dem Herrn weg
  3. Das Schlafen – Jona schenkt dem Sturm keine Beachtung
  4. Das Beendenwollen – Jona gibt dem Tod die falsche Stellung

Lieder

551, 1-4 Fest und treu wie Daniel war
558 (EG 241), 1-3 & 6 & 8 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
559, 1-3 Wenn der Herr mich befreit

Hausaufgaben

Montag: Jona 2, 1-11

Dienstag: Lukas 15, 11-32

Mittwoch: Jona 3, 1-10

Donnerstag: Apostelgeschichte 5, 1-11

Freitag: Jona 4, 1-11

Samstag: 1. Timotheus 1, 12-20

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Der Bauplan der Brusttasche – Impulse für die Nachfolge

30.05.21 – Olaf Latzel

Predigttext

Die Brusttasche für die Losentscheidungen sollst du wie den Priesterschurz machen, kunstreich gewirkt, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand. Viereckig soll sie sein und doppelt gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein und eine Spanne ihre Breite. Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein. Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen. Und du sollst Ketten zu der Tasche wie gedrehte Schnüre machen aus feinem Golde und zwei goldene Ringe für die Tasche, sodass du die beiden Ringe an zwei Ecken der Tasche heftest und die beiden goldenen Ketten in die beiden Ringe an den Ecken der Tasche tust. Aber die beiden andern Enden der zwei Ketten sollst du an den beiden Goldgeflechten befestigen und sie an die Schulterteile des Priesterschurzes vorn anheften. Und du sollst zwei andere goldene Ringe machen und an die beiden andern Ecken der Tasche heften an ihren Rand innen zum Schurz hin. Und du sollst abermals zwei goldene Ringe machen und sie unten an die beiden Schulterteile vorn am Schurz anheften, wo der Schurz zusammengeht, oben über der Binde des Schurzes. Und man soll die Tasche mit ihren Ringen mit einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Schurzes knüpfen, dass sie über der Binde des Schurzes anliege und die Tasche sich nicht von dem Schurz losmache. So soll Aaron die Namen der Söhne Israels in der Brusttasche auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum geht, zum gnädigen Gedenken vor dem Herrn allezeit. Und du sollst in die Brusttasche tun die Lose Urim und Thummin, so dass sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er hineingeht vor den Herrn, dass er die Entscheidungen für die Israeliten auf seinem Herzen trage vor dem Herrn allezeit. (2. Mose 28, 15-30)



Stichpunkte

  1. Du sollst Dir den Dienst für den Herrn etwas kosten lassen
  2. Du sollst Deine Leute auf dem Herzen tragen
  3. Du sollst nach den Ordnungen des Herrn leben
  4. Du sollst den Herrn um Wegweisung bitten

Lieder

304, 1-4 Heute will Dich Jesus fragen
558 (EG 241), 1-4 & 6 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
531, 1-3 Auf, denn die Nacht wird kommen

Hausaufgaben

Montag: Psalm 119, 1-29

Dienstag: Johannes 17, 1-26

Mittwoch: Josua 24, 1-16

Donnerstag: 1. Thessalonicher 1, 1-10

Freitag: Sprüche 16, 1-33

Samstag: Hebräer 4, 14 - 5, 10

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Die Champions League der Nachfolge

05.04.20 – Olaf Latzel

Predigttext

Als Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat. (Mk 14, 3-9)



Stichpunkte

  1. Die Haltung –> Salbung
  2. Der Einsatz –> Jahresvermögen
  3. Das Resultat –> Angriff
  4. Die Verheißung –> Evangeliumsanteil

 
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Lieder

Lied 515, 1-4 (Die Gott lieben)
Lied 522, 1-4 (Jesu, geh voran)
Lied 525, 1-5 (Nun aufwärts froh den Blick)

Hausaufgaben

Montag: Johannes 18, 1-11

Dienstag: Johannes 18, 12-27

Mittwoch: Johannes 18, 28-40

Donnerstag: Johannes 19, 1-16

Freitag: Johannes 19, 17-30

Samstag: Johannes 19, 31-42

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Platz eins der Christlichen-to-do-Liste: Bekehrung

31.03.19 – Olaf Latzel

Predigttext

Apg 3,19-20

 So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden vertilgt werden; auf daß da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des HERRN, wenn er senden wird den, der euch jetzt zuvor gepredigt wird, Jesus Christus,

Stichpunkte

1. Bekehrung und Buße
2. Bekehrung und Sünde
3. Bekehrung und Jesus
4. Bekehrung und Erquickung

Lieder

Lied: 311,1-3 (Noch dringt Jesu frohe Botschaft)
Lied: 324,1-6 (Jesus nimmt die Sünder an)
Lied: 325,1-3 (Jesus zu dir kann ich so kommen)

Hausaufgaben

Montag: Ps 32,1-11

Dienstag: Lk 15,1-24

Mittwoch: Hes 3,12-21

Donnerstag: Apg 16,14-40

Freitag: Joel 2,1-17

Samstag: Offb 16,1-11

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Jesu Ruf in seine Nachfolge bewirkt unterschiedliche Reaktionen

17.02.19 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten. (Matt 9, 9-13)



Stichpunkte

Die Reaktion des Matthäus
Die Reaktion der Zöllner und Sünder
Die Reaktion Jesu
Die Reaktion der Pharisäer und Schriftgelehrten
Deine Reaktion zu dem Ruf in die Nachfolge Jesu

 

Lieder

1) Lied 544, 1-3: Komm, sag es allen weiter
2) Lied 558, 1-4 und 6: Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
3) Lied 522, 1-4: Jesu, geh voran auf der Lebensbahn

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Am Esel die Nachfolge Jesu lernen!

02.12.18 – Olaf Latzel

Predigttext

Mt 21,1-9

 Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ihr Füllen bei ihr; löset sie auf und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der HERR bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen. Das geschah aber alles, auf daß erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: "Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin." Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und setzten ihn darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; die andern hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das vorging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des HERRN! Hosianna in der Höhe!

Stichpunkte

  1. Die Vorherbestimmung des Esels

Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sach 9,9): „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“ (Mt 21,4-5)

 

  1. Der Dienst des Esels

Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf. (Mt 21,6-7)

 

  1. Der Diebstahl des Esels

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. (Mt 21,2-3)

Lieder

Gemeindelied 32,1-3  (Macht hoch die Tür)

Gemeindelied 25,1-6 (Es kommt ein Schiff geladen)

Gemeindelied 26,1-3 (Freue dich Welt)

Hausaufgaben

Montag: Psalm 24,1-10

Dienstag: Lukas 19,28-44

Mittwoch: Jesaja 11,1-16

Donnerstag: Römer 13,8-14

Freitag: Sacharja 14,1-21

Samstag: Hebräer 10,23-39

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Wie biblische Wegfindung funktioniert!

11.11.18 – Olaf Latzel

Predigttext

Ps 32,8

"Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten."

Stichpunkte

Vorbedingung: Bete zu Gott um Wegweisung!

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird es wohl machen. (Ps 37,5)

1. Was sagt mir Gottes Wort?

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. (Ps 119,105)

2. Was hätte Jesus getan?

Jesus Christus spricht: Ihr nennt mich Herr und Meister und sagt es mit Recht, denn ich bin es auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. (Joh 13,13-15)

3. Was sagt mir Gott durch meinen Verstand und mein Gewissen?

Bedenke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in allen Dingen Verstand geben. (2.Tim 2,7)

4. Was sagt mir Gott durch die Geschwister im Glauben?

Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit. (Kol 3,16)

5. Was sagt mir Gott durch ungewöhnliche Botschaften?

Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber zu uns und hilf uns. (Apg 16,9)

Nachfolgende Bedingung: Bete zu Gott um Wegleitung!

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. (Ps 139,23-24)

Lieder

Lied: 502,1-4 (Befiehl du deine Wege)

Lied: 427,1-4 (Jesus, dir nach, weil du rufst)

Lied: 522,1-4 (Jesu, geh voran)

Hausaufgaben

Montag: Ps 37,1-40

Dienstag: Mt 19,1-30

Mittwoch: Jos 1,1-18

Donnerstag: Apg 16,1-22

Freitag: Spr 21,1-21

Samstag: Eph 4,17-32

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Vier Perspektiven auf das Leben mit dem Herrn

22.07.18 – Olaf Latzel

Predigttext

Lk 8,26-39

 Und sie schifften fort in die Gegend der Gadarener, welche ist Galiläa gegenüber. Und als er austrat auf das Land, begegnete ihm ein Mann aus der Stadt, der hatte Teufel von langer Zeit her und tat keine Kleider an und blieb in keinem Hause, sondern in den Gräbern. Da er aber Jesum sah, schrie er und fiel vor ihm nieder und rief laut und sprach: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich bitte dich, du wollest mich nicht quälen. Denn er gebot dem unsauberen Geist, daß er von dem Menschen ausführe. Denn er hatte ihn lange Zeit geplagt, und er ward mit Ketten gebunden und mit Fesseln gefangen, und zerriß die Bande und ward getrieben von dem Teufel in die Wüsten. Und Jesus fragte ihn und sprach: Wie heißest du? Er sprach: Legion; denn es waren viel Teufel in ihn gefahren. Und sie baten ihn, daß er sie nicht hieße in die Tiefe fahren. Es war aber daselbst eine große Herde Säue auf der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubte in sie zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhange in den See und ersoff. Da aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und in den Dörfern. Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war, und kamen zu Jesu und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und erschraken. Und die es gesehen hatten, verkündigten's ihnen, wie der Besessene war gesund geworden. Und es bat ihn die ganze Menge des umliegenden Landes der Gadarener, daß er von ihnen ginge; denn es war sie eine große Furcht angekommen. Und er trat in das Schiff und wandte wieder um. Es bat ihn aber der Mann, von dem die Teufel ausgefahren waren, daß er bei ihm möchte sein. Aber Jesus ließ ihn von sich und sprach: Gehe wieder heim und sage, wie große Dinge dir Gott getan hat. Und er ging hin und verkündigte durch die ganze Stadt, wie große Dinge ihm Jesus getan hatte.

Stichpunkte

  1. Ein Leben ohne den Herrn
  2. Ein Leben befreit durch den Herrn
  3. Ein Leben in der Gegenwart des Herrn
  4. Ein Leben im Dienst des Herrn

Lieder

Gemeindelied: 311, 1-3 (Noch dringt Jesu frohe Botschaft)

Gemeindelied: 312, 1-4 (Such, wer da will)

Gemeindelied: 525, 1-5 (Nun aufwärts froh den Blick gewandt)

Hausaufgaben

Montag: Ps 18,1-30

Dienstag: Lk 4,1-13

Mittwoch: 2.Chr 17,1-19

Donnerstag: Apg 13,4-12

Freitag: Mal 3,13-24

Samstag: Hebr 13,1-25

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Die Gesinnung deines Handelns macht den Unterschied

15.07.18 – Prädikant Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

1. Joh 3,7-10

 Kindlein, laßt euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.

Stichpunkte

V. 7a Die Gesinnung des Zeitgeistes

V. 7b Die Gesinnung der Gerechtigkeit

V. 8a Die Gesinnung der Ungerechtigkeit

V. 8b Die Gesinnung Jesu Christi

V. 9 Die Gesinnung geistlichen Lebens

V. 10 Die Gesinnung fleischlichen Lebens

Lieder

Gemeindelied: 220 (Danke, mein Vater, für alles, was Du schenkst)

Gemeindelied: 325 (Jesus, zu Dir kann ich so kommen, wie ich bin)

Gemeindelied: 528 (Weiß ich den Weg auch nicht)

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Der verschwundene Jesus

31.12.17 – Olaf Latzel

Predigttext

Lk 2,41-47

 Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.

Stichpunkte

1. Das Verlorengehen von Jesus
2. Die Meinung über Jesus
3. Das Finden von Jesus

Lieder

Lied: 682,1-3 (Jesus soll die Losung sein)
Lied: 452,1-4 (Wohl denen die da wandeln)
Lied: 525,1-5 (Nun aufwärts froh den Blick)

Hausaufgaben

Montag: Lk 2,41-47

Dienstag: Lk 2,22-52

Mittwoch: Jer 31,31-40

Donnerstag: 1.Joh 2,1-17

Freitag: Hes 37,1-28

Samstag: Hebr 12,1-29

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Drei Anfragen an meinen Einsatz für Jesus

30.07.17 – Olaf Latzel

Predigttext

1.Chr 11,10-19

 Dies sind die Obersten unter den Helden Davids, die sich redlich mit ihm hielten in seinem Königreiche bei ganz Israel, daß man ihn zum König machte nach dem Wort des HERRN über Israel. Und dies ist die Zahl der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, der Vornehmste unter den dreißig; er hob seinen Spieß auf und schlug dreihundert auf einmal. Nach ihm aber Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahohiter; und er war unter den drei Helden. Dieser war mit David zu Pas-Dammim, da die Philister sich daselbst versammelt hatten zu Streit. Und es war da ein Stück Acker voll Gerste. Und das Volk floh vor den Philistern. Und sie traten mitten aufs Stück und erretteten es und schlugen die Philister; und der HERR gab großes Heil. Und drei aus dem dreißig Vornehmsten zogen hinab zum Felsen zu David in die Höhle Adullam; aber der Philister Lager lag im Grunde Rephaim. David aber war an sicherem Ort; und die Schildwacht der Philister war dazumal zu Bethlehem. Und David ward lüstern und sprach: Wer will mir Wasser zu trinken geben aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor? Da brachen die drei in der Philister Lager und schöpften Wasser aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor und trugen's und brachten's zu David. Er aber wollte es nicht trinken, sondern goß es aus dem HERRN und sprach: Das lasse mein Gott fern von mir sein, daß ich solches tue und trinke das Blut dieser Männer in ihres Lebens Gefahr; denn sie haben's mit ihres Lebens Gefahr hergebracht! Darum wollte er's nicht trinken. Das taten die drei Helden.

Stichpunkte

1. Die apologetische Anfrage: Bin ich bereit das Feld zu verteidigen?
2. Die missionarische Anfrage: Bin ich bereit den Willen des Herrn zu erfüllen?
3. Die doxologische Anfrage: Bin ich bereit dem Herrn zu opfern?

Lieder

1. Nr.570 1-6 Lob Gott getrost mit Singen
2. Nr.567 1-6 Jesus lebet, Jesus siegt
3. Nr.557 1-4 Seid fröhlich in der Hoffnung

Hausaufgaben

Montag: Ps 107,1-43

Dienstag: Joh 13,1-20

Mittwoch: 2.Mo 17,1-16

Donnerstag: Eph 6,10-20

Freitag: Dan 9,1-27

Samstag: 1.Thes 4,1-12

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Johannes 1.35-42

16.07.17 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Joh 1, 35-42

 Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger. Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte), und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.

Stichpunkte

1. Wer ist Jesus?
2. Wer bin ich selbst?
3. Wem folge ich nach?

Lieder

1. Nr.622 1- All Morgen ist ganz frisch und neu
2. Nr.452 1- Wohl denen, die da wandeln
3. Nr.274 1-2+5-6 Ich bete an die Macht der Liebe
4. Nr.367 1- Stern, auf den ich schaue

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Nachfolge

15.03.09 – Johann Hesse

Predigttext

Lukas 9, 57-62

 Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo du hin gehst. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege. Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes! Und ein anderer sprach: HERR, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.

Stichpunkte

Nachfolge

30.11.08 – Olaf Latzel

Predigttext

Matt 21, 1-9

 Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ihr Füllen bei ihr; löset sie auf und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der HERR bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen. Das geschah aber alles, auf daß erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: "Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin." Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und setzten ihn darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; die andern hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das vorging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des HERRN! Hosianna in der Höhe!

Stichpunkte

  1. Die Vorherbestimmung des Esels
  2. Der Dienst des Esels
  3. Der Diebstahl des Esels

Folge mir nach!

12.10.08 – Olaf Latzel

Predigttext

Joh 1, 43

Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!

Stichpunkte

  1. Die Nachfolge Jesu ist das Wichtigste was es gibt.
  2. Die Nachfolge Jesu darf durch nichts eingeschränkt werden.
  3. Die Nachfolge Jesu heißt den Weg des Herrn Jesus gehen.
  4. Nachfolge Jesu heißt andere Menschen in die Nachfolge zu ihm zu führen
  5. Nachfolge Jesu erfährt eine enorme Belohnung.